02.02.2018 - 20:10 Uhr
Oberviechtach

Marc Philippbaar beleuchtet bei "Klinik im Dialog" Diagnostik und Therapie: Volkskrankheit "Divertikel"

Rund ein Drittel aller Menschen jenseits der 40 haben sie, bei den über 70-Jährigen ist es schon etwa die Hälfte: Divertikel (Ausstülpungen der Darmwand) . In der Reihe "Klinik im Dialog" befasst sich am Mittwoch, 7. Februar, um 19 Uhr Marc Philippbaar bei einem Vortrag in der Asklepios-Klinik Oberviechtach mit dieser Volkskrankheit.

Marc Philippbaar. Bild: exb
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Solange diese Ausstülpungen der Darmwand keine Beschwerden verursachen, müssen sie - ähnlich des Blinddarms - nicht behandelt werden. Entzünden sie sich aber oder platzen gar, ist eine ärztliche Behandlung notwendig, manchmal sogar eine Operation unumgänglich. Ein ausgewiesener Spezialist mit großer Erfahrung ist Marc Philippbaar, Leitender Arzt für Chirurgie an der Asklepios-Klinik. Er informiert über Hilfe durch Schlüsselloch-Chirurgie, moderne Diagnostik und Therapie und beantwortet Fragen. Ballaststoffarme Ernährung, Bindegewebeschwäche sowie genetische Vorbelastungen gehören zu den Hauptursachen von Divertikeln. Da sie bei etwa der Hälfte der betroffenen Menschen früher oder später auch Beschwerden verursachen, "kann man Divertikulitis durchaus als eine Volkskrankheit bezeichnen", so Philippbaar.

Konkret sammelt sich bei Divertikulitis Stuhl in den Ausstülpungen an, was zur Entzündung führen kann. Diese wird in der Regel zuerst mit Antibiotika und Infusionen behandelt, erst bei Abszessen, Blutungen oder einem Dammdurchbruch muss operiert werden. Und zwar sofort. "Klinik im Dialog" ist eine etablierte Vortragsreihe. Im ersten Halbjahr 2018 sind insgesamt sieben kostenlose Vorträge geplant. Bereits vormerken können sich Interessierte den Vortrag am 13. März zum Thema "Schulterschmerz". Infos unter www.asklepios.com/oberviechtach.

 

 

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