Ministranten als Sternsinger von Haus zu Haus unterwegs
Mit dem Stern ein Zeichen setzen

Pfarrer Benny (rechts) freute sich, dass in der Expositur Muschenried 16 Ministranten den Segen von Haus zu Haus trugen. Der Erlös der Spendenaktion kommt dem Kampf gegen die Kinderarbeit in Indien zugute. Bild: bej
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Oberviechtach
08.01.2018
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Die Sternsinger aus Schönsee und Weiding bei der Aussendung in der Pfarrkirche Schönsee mit Pfarrer Wolfgang Dietz (links), Gemeindeassistent Christian Glaser (hinten rechts) und den Begleitern. Bild: mmj

Mit Weihrauch und Kreide bringen die Sternsinger den Segen von Haus zu Haus. Ihr Anliegen ist es aber auch, Spenden zu sammeln. Heuer setzt die Aktion die Kinderarbeit in Indien in den Fokus.

Oberviechtach/Schwandorf. Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer hatte die Sternsingeraktion in Landshut unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit" eröffnet. Noch sehr viele Kinder müssen einer Arbeit nachgehen, um für Eltern und Großeltern zu sorgen. In den folgenden Tagen wurden die Sternsinger in ihren Heimatpfarreien ausgesandt. Die Ministranten nahmen einige Strapazen auf sich und überbrachten bei Regen und Wind die frohe Botschaft vom Mensch gewordenen Erlöser mit guten Wünschen zum neuen Jahr.

Organisiert von den Oberministranten und unter der Leitung von Kaplan Martin Popp waren im Stadtgebiet und den Ortsteilen neun Gruppen in Begleitung eines erfahrenen Ministranten unterwegs. Dabei waren sie viele Stunden auf den Beinen und mussten ungemütlicher Witterung trotzen. Als sichtbares Zeichen wurde über den Eingangstüren der Schriftzug "20*C+M+B+18" angebracht. Dabei wird mit den Anfangsbuchstaben der Namen von Caspar, Melchior und Balthasar auch der lateinische Segenswunsch für das Haus "Christus mansionem benedicat" zum Ausdruck gebracht. (zim)

Schönseer Land: Pfarrer Wolfgang Dietz unterstrich, dass die Sternsinger einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder weltweit nicht mehr wie Erwachsene arbeiten müssen, sondern eine Schule besuchen können und Zeit zum Spielen haben. Nach dem Segen entsandte Pfarrer Dietz die Sternsinger, die zwei Tage lang im Bereich Schönsee und Weiding unterwegs waren. In Gaisthal und Stadlern erfolgte die Aussendung am Dreikönigstag.

Thanstein: Eine Abordnung aus der Pfarreiengemeinschaft war mit rund 30 Mädchen und Buben samt Begleitpersonen bei der Aussendung durch den Bischof in Landshut dabei. In der Pfarrei Thanstein segnete Pfarrer Eugen Wismeth die Sternsinger im Gottesdienst. Für die Spenden an der Haustüre gab es zum Dank den Drei-Königs-Gesang. (rkp)

Winklarn: Beim Gottesdienst tauschte Pfarrer Eugen Wismeth die Ministranten gegen Könige als Messdiener aus. Nach der Segnung von Wasser, Weihrauch, Kreide und Salz segnete er auch die drei Sternsingergruppen aus Winklarn und Schneeberg. (amö)

Muschenried: 16 Ministranten klopften in Muschenried an die Türen. Pfarrer Benny sandte sie im Gottesdienst aus und dankte fürs Engagement. (bej)

Teunz: Um die ganze Pfarrei Teunz zu erreichen waren 53 Kinder und Jugendliche auf den Beinen. Josef Pflug und Christiane Hammer organisierten Ausrüstung, Fahrdienste und Verpflegung und einen "Sternsinger-Ausweis" zum Vorzeigen. Als Belohnung gab es auch Süßigkeiten. (tkr)

Pertolzhofen: Im Gottesdienst sandte Pfarrer Herbert Rösl 15 Kinder und Jugendliche aus, die in neuen Gewändern durch Pertolzhofen, Wagnern, Mantlarn und Zankendorf wanderten. (exb)

Dieterskirchen/Schwarzhofen: Pfarrer Markus Urban segnete die Sternsinger in den Gottesdiensten. Er dankte den Eltern für die Fahrdienste und allen Spendern. In Dieterskirchen waren 34 Sternsinger unterwegs; in Schwarzhofen baten 22 Minis um eine Gabe. (mad)

Schwandorf: In der Pfarrgemeinde Klardorf/Büchelkühn zog Pfarrer Peter Wolz und mit den Messdienern und den Königen (Albert Deml, Wolfgang Troidl und Hans Sieß) zum Altar. (kga)

Bruck: Rund 30 Sternsinger waren in der Pfarrei Bruck mit der Sammelbüchse unterwegs. Sie zeigten bei widrigem Regenwetter Solidarität mit ihren Altersgenossen. (mos)
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