Neue Aktionen beleben den Christkindlmarkt in Oberviechtach
Marionetten, Krippen und Blasmusik

Beim Christkindlmarkt am 2. Dezember tauchen im Eisenbarth-Marionettentheater neue Figuren auf. Allen Puppen wurde ein Outfit für die kalte Jahreszeit verpasst. Bild: lg
Vermischtes
Oberviechtach
24.11.2017
66
0
 
Aus Meisterhand gefertigte Krippen gibt es beim Kunsthandwerkermarkt im Museum zu bestaunen. Bild: bgl

Die Aussicht auf Schnee ist für das erste Adventswochenende gut. Davon profitiert dann auch der Oberviechtacher Christkindlmarkt am 2. Dezember. Dieser punktet mit viel Blasmusik und Nikolauspäckchen für alle Kinder. Und im Museum zieht ein Kunsthandwerkermarkt an.

(lg/bgl/ptr) Der Christkindlmarkt in der Eisenbarth-Stadt zählt zu den ältesten in der Region. Am Samstag, 2. Dezember, um 11 Uhr eröffnet der Bürgermeister mit dem "Christkindl" den traditionsreichen Markt. Adventlich dekorierte Buden bilden ein weihnachtliches Dorf inmitten der Stadt. Viele Fachgeschäfte haben auch am Nachmittag geöffnet und im Museum und im Fundus des Festspielvereins warten besondere Attraktionen.

Eisenbarth im Winter

Mit Schal und Mütze haben sich der Koch des Großen Friederich, der Hauptmann von der Lust und des Küsters Sohn von Dideldum neben den anderen Figuren des Eisenbarth-Marionettentheaters für die Wintersaison gerüstet. Das Schaufenster der Fundusräumlichkeiten am Marktplatz informiert über diese saisonale Umstellung und kündigt die Auftritte während des Christkindlmarktes am 2. Dezember an. Da finden dann immer wieder die etwa zehnminütigen Darbietungen des Puppentheaters in den beheizten Fundusräumen statt.

Florian Waldherr und die Vorsitzende des Festspielvereins, Bianca Reil, haben nicht nur für das Winteroutfit der bekannten Figuren gesorgt, sondern warten im Rahmen des Eisenbarth-Liedes auch mit Weihnachtsstrophen auf. Dazu dürfen sich Kinder und Erwachsene bei den Aufführungen am 2. Dezember auf vier neue Figuren freuen. Neben St. Nikolaus und Knecht Ruprecht erscheinen Franz der Nussknacker und ein Schneemann auf der Bühne.

"Sperrt auf Aug und Ohren, wir lassen euch nicht länger schmoren", singt der Eisenbarth-Chor einleitend zum Puppenspiel, bei dem der Schneemann mit Feuer verschreckt wird und der Nussknacker ausgerechnet eine Nuss-Allergie hat. Die Skurrilitäten des traditionellen Eisenbarth-Lieds finden bei den neuen Marionetten ihre Fortführung. Der Festspielverein verkauft Plätzchen-Mischungen, die auch die Eisenbarth-Figur enthalten. Beim Christkindlmarkt läuft der Kartenverkauf für die Festspielsaison 2018 an. Wer Glück hat, kann aber auch bei einem Gewinnspiel Festspielkarten zum Nulltarif bekommen.

Eine vorweihnachtliche Stimmung ist auch im Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum zu spüren. Der Museumsverein bietet, wie in den Vorjahren, zum Christkindlmarkt ein eigenes Programm. Geöffnet ist das Museum am 2. Dezember von 13 bis 20 Uhr. Ein Anziehungspunkt ist die Verkaufsausstellung der Kunsthandwerker. Diese beinhaltet unter anderem exklusive Schmuckunikate und Goldschmiedearbeiten, "Gaumenfreuden vom Land" (wie Marmelade, Honig, Sirup) sowie modische Unikate und Praktisches aus Flachs und Seide. Alpenländisch-orientalische Krippen aus Meisterhand gefertigt, ebenso wie die Laternenkrippen sind immer besondere Schmuckstücke zur Weihnachtszeit. Bei der Kunsthandwerker-Ausstellung vertreten ist auch die Tiffany-Glaskunst und ein breitgefächertes Angebot an individuellen Tonwaren.

Briefe ans Christkind

Für die jungen Besucher ist ab 13 Uhr ein Kinderprogramm vorbereitet und im Himmels-Postamt kann man Briefe an das Christkind in der Schreibwerkstatt schreiben und aufgeben. Die Museumsfenster sind mit Fensterbildern geschmückt, Melodien zur Weihnachtszeit lässt die "Blescher Blosn" erklingen und im Museumshof kann man stimmungsvolles Lichterfunkeln erleben. Es gibt Kaffee und Kuchen sowie Nürnberger Christkindlesmarkt-Glühwein.

Programm am MarktplatzBürgermeister und "Christkind" eröffnen den 39. Christkindlmarkt zusammen mit dem Posaunenchor am Samstag, 2. Dezember, um 11 Uhr, auf der Bühne inmitten der dekorierten Buden im "weihnachtliche Dorf". Von 13 bis 14 Uhr lässt die Anton-Bruckner-Musikschule adventliche Weisen erklingen, worauf von 14 bis 15 Uhr die Stadtkapelle folgen wird. Der Kolping-Spielmannszug verkürzt ab 15 Uhr das Warten auf den Nikolaus, der dann mit seinem Gefolge gegen 16 Uhr auf dem Marktplatz erwartet wird. Die "Blescher Blosn" spielt ab 16.30 Uhr im Museumshof auf, wo mit Einbruch der Dunkelheit die Fensterbilder zu bestaunen sind. Ab 18.30 Uhr folgt auf der Bühne am Marktplatz "Christmas Rock".

Viele Fachgeschäfte laden auch am Nachmittag zu einem ausgiebigen Einkaufsbummel ein. Für die Kleinen gibt es kostenlos eine Kindereisenbahn. Das Museum mit Kunsthandwerkermarkt ist ab 13 Uhr geöffnet. Im Fundus des Festspielvereins am Marktplatz wird ab 12.30 Uhr das Winter-Marionettentheater zu sehen sein (stündliche Wiederholungen bis 16.30 Uhr).

Die Vereine im Stadtgebiet betreuen etliche Buden. Es gibt heiße und kalte Getränke, sowie Rollbraten, Bratwürste, Currywurst, Dotsch, Gulaschsuppe, Pommes, Chili con Carne, Döner, Pizza, Fische, Schmalzbrote, Steaks, Schnitzel-, Fisch- und Lachssemmeln sowie Crépes. (ptr)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.