02.03.2018 - 20:00 Uhr
Oberviechtach

Nicht nur an der Kirchentür Glaubenswissen entdecken

Der Katholische Frauenbund Oberviechtach hatte zum Einkehrtag mit dem Motto: "Glauben leben aus dem Gotteslob" eingeladen. Vorsitzende Angelika Vogl begrüßte neben Kaplan Martin Popp eine stattliche Zahl an Frauen im Pfarrheim. Im ersten Teil des Nachmittags stand das Gebetbuch, das "Gotteslob" im Mittelpunkt. Kaplan Popp erklärte, dass wir die einzige Nation sind, in welcher die Gläubigen ein solches Buch an der Kirchentür erhalten.

Die Vorsitzende des Frauenbundes, Angelika Vogl, bedankte sich zum Ende des Einkehrtages bei Kaplan Martin Popp für die vielen wertvollen Hinweise zum Gebrauch des Gebetbuches. Bild: weu
von Udo WeißProfil

In früheren Zeiten gab es das "Magnificat" im Bistum Regensburg, dem folgte das "Lob Gottes" und seit Advent 2013 das "Gotteslob". Mit dem "Gotteslob" zu Hause könne man sein Glaubenswissen wieder neu entdecken, so der Referent. Zusammen mit den Frauen ging er die Einteilung des Gebetbuches durch und zeigte Grundgebete und Psalmen, die an Weihnachten und Ostern in der Vesper oder am Karsamstag in der Laudes gebetet werden. Daneben gibt es Gesänge, die nach bestimmten Tagen, Wochen und Monaten eingeteilt sind.

So gibt es Lieder für Wortgottesdienste, Loblieder oder Begleitlieder, die zum Beispiel bei der Gabenbereitung gesungen werden. Außerdem findet man eine ganze Reihe Marienlieder, die sonst nirgendwo so zusammengestellt sind. Der Aufbau der Eucharistiefeier ist ebenso Inhalt des Gebetsbuchs wie die Sakramente. Nach einer Kaffeepause wurden im zweiten, praktischen Teil des Nachmittags zwei Lieder gelernt. Vor dem Singen der Lieder "Hört das Lied der finstern Nacht" und "Holz auf Jesu Schultern" gab Kaplan Popp Erklärungen zu den Texten ab. Am Ende des Einkehrtages schloss sich eine Heilige Messe an, bei der die Frauen gleich eines der erlernten Lieder mit Freude sangen.

Nach diesen aufschlussreichen Erklärungen wird das "Gotteslob" von den Teilnehmerinnen nun sicherlich mit anderen Augen gesehen, und zum Beten und Singen - sei es alleine oder in Hausgemeinschaften - gerne genutzt werden.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.