Römer-Kenner Dominik Bauer steht mit Expertenwissen zur Verfügung
Spurensuche bei den Römern

Konrektor Dominik Bauer und Lehrer Martin Paulus präsentierten Ausrüstungsgegenstände eines römischen Legionärs und vermittelten so anschaulich das Leben im frühen Regensburg. Bild: akp
Vermischtes
Oberviechtach
06.02.2018
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Die Klasse 5b von der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule begab sich mit Lehrer Martin Paulus auf Spurensuche bei den alten Römern und tauchte in anschaulicher Weise in deren Welt ein. Die Schule ist in der glücklichen Lage, mit Konrektor Dominik Bauer einen profunden Römer-Kenner zu haben, der sein Expertenwissen gerne an die Kinder weitergibt.

"Während meines Geschichtsstudiums habe ich die einem Original nachempfundenen Rekonstruktionen römischer Ausrüstungsgegenstände eines Legionärs selber hergestellt", meinte der Fachmann und erzählte den staunenden Zuhörern aus der Klasse 5b von einem schweißtreibenden Marsch von Regensburg, das in der Römerzeit ein römisches Militärlager war, nach Rom, bei dem die selbstgebauten Gegenstände in der Praxis getestet wurden. "Es ist schon eine besondere Erfahrung mit ca. 40 Kilogramm Marschgepäck und bei weit über 30 Grad über die Alpen nach Süden zu marschieren", so Bauer. Diese Strapazen waren für die Soldaten in der Römerzeit an der Tagesordnung.

Im neuen GPG-Unterricht (Geschichte/Politik/Geographie), der in diesem Schuljahr mit dem neuen "LehrplanPlus" ab der fünften Jahrgangsstufe unterrichtet wird, konnten die Schüler die Requisiten aus der damaligen Zeit am eigenen Körper tragen und so selber eindrucksvolle Erfahrungen sammeln, indem sie mit der Welt eines römischen Legionärs Bekanntschaft machten. Nun stellte man sich natürlich auch die Frage, wie die Zivilbevölkerung im römischen Regensburg gelebt haben mochte.

Um das herauszufinden, machte sich Lehrer Paulus mit der Klasse 5b auf den Weg in die Regierungshauptstadt. Im Historischen Museum wurden die Besucher fündig. Mit den im GPG-Unterricht erarbeiteten Leitfragen erkundete die Klasse 5b in Kleingruppen die Ausstellungsräume "Essen und Trinken", "Handel und Handwerk" sowie "Kleidung". Unterstützt wurden sie von einer Museumspädagogin, die viele spannende Details aus der Römerzeit präsentieren konnte.
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