Seniorennachmittag der ehemaligen Pfarrgemeinde Pullenried - Älteste Teilnehmer geehrt - ...
„Schöner Tag voller Freude“

Die ältesten Bürger waren zu diesem Seniorennachmittag (vorne mit den Christsternen) Johann Wolf (80) und Berta Thanhäuser (81) gekommen. Ihnen dankten (von links) Bürgermeister Heinz Weigl, Franziska Scheuerer, Reinhold Malzer und Stadtpfarrer Alfons Kaufmann. Bild: frd
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Oberviechtach
06.12.2016
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Den Senioren für ihre Lebensleistung danken und ihnen zeigen, wie wertvoll sie den Jüngeren sind, ist der Sinn des Seniorennachmittags der ehemaligen Pfarrgemeinde Pullenried. Zu einem "schönen Tag voll Freude" lud zunächst gesanglich der Kirchenchor Pullenried und dann Franziska Scheuerer im Gasthaus Greber zu einem vorweihnachtlichen Nachmittag ein. Damit soll ihnen zumindest einmal im Jahr für all das gedankt werden soll, was sie in ihrem Leben für die Dorf- und Pfarrgemeinde geleistet haben.

Wie Bürgermeister Heinz Weigl in seinem Grußwort an die Senioren ausführte, sollen sie in der Adventszeit zumindest einmal im Jahr im Mittelpunkt stehen und sich auch ein wenig feiern lassen, da ihren die jüngeren Generationen viel zu verdanken haben. Stadtpfarrer Alfons Kaufmann wünschte den Senioren nach einem weiteren Gesangsstück des Kirchenchores unter der Leitung von Rudi Teplitzky, dass sie auch im kommenden Jahr wieder unter dem besonderen Segen Gottes stehen.

Besonders wies der Geistliche daraufhin, dass sich viele Menschen oft selbst nicht bewusst sind, dass sie einmalig und ein Geschenk und ein Segen Gottes sind, dass ihr Lächeln einem Mitmenschen den ganzen Tag erhellen kann und dass viele Menschen froh darüber sind, dass es sie gibt. Und wenn sie das selbst nicht wissen, so der Stadtpfarrer, sollten wir ihnen das hin und wieder sagen und damit ihr Leben gerade in der Advents- und Weihnachtszeit ein wenig schöner machen.

Der Kirchenchor dankte Gott mit einem Lied für das vergangene Jahr. Der Seniorenbeauftragte Reinhold Malzer hatte in diesem Jahr für die Senioren aus dem Oberpfälzer Weihnachtsbuch der Familie Eichenseer eine amüsante Nikolausgeschichte herausgesucht, aus der hervorging, dass auch kleine Engel, wenn sie nicht i ganz brav, ein wenig leiden müssen. Vor allen Dingen, wenn sie den Heiligen Nikolaus als "blinde Passagiere" in seinem Sack auf die Erde begleiten.

Nach einer Kaffeepause mit Stollen, Lebkuchen und Plätzchen lud der Kirchenchor zum gemeinsamen Singen von Advents- und Weihnachtsliedern ein, ehe den beiden ältesten Anwesenden Berta Thanhäuser (81) und Johann Wolf (80) mit einem "Christstern" für ihr Kommen gedankt wurde.

Natürlich durfte an diesem Nachmittag auch das "Langau-Lied" und eine gute Unterhaltung nicht fehlen, ehe es für die Senioren wieder nach Hause ging, wozu sie auch einen "Weihnachtstee" mit heim nehmen durften.
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