30.06.2017 - 20:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Siebtklässler der Eisenbarth-Schule experimentieren in der OTH Amberg Im "Technikland" angekommen

Was bringt Farbe ins Smartphone? Wie bremst eine Achterbahn? Die Siebtklässler der Eisenbarth-Schule wissen es. Im Klassenzimmer haben sie das aber nicht gelernt.

Mit Experimenten macht Lernen deutlich mehr Spaß. Diesen Eindruck verschaffte den Siebtklässlern aus Oberviechtach ein Ausflug an die Technische Hochschule nach Amberg. Bild: exb
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Die siebten Klassen der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule besuchten die Ostbayerische Technische Hochschule in Amberg. Dort läuft momentan die Aktion "Lernlabor-Technikland". An verschiedenen Informations- und Experimentierstationen sammelten die Schüler dabei mit regem Interesse Wissen und Erfahrungen. Dass sich aus den drei Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb alle Farben mischen lassen, wussten die Siebtklässler bereits. Neues Wissen kam hinzu, als sie etwas über die additive Farbmischung erfuhren, welche unter anderem bei der Entstehung der Bilder auf ihren Smartphone-Displays zum Einsatz kommt.

Bei einer weiteren Lernstation ging es um den Brückenbau. Schnell waren sich alle einig, dass es wenig Sinn macht, eine Balkenbrücke aus Steinen zu bauen, und nach dem selbstständigen Bauen einer kleinen Bogenbrücke testeten einige mutig, ob diese ihr Gewicht auch trägt. Mit Erfolg! Was passiert mit einem Schaumkuss, wenn man diesen in eine Vakuumkammer gibt und die Luft absaugt? Die Siebtklässler wissen es nun. Genauso wie die Tatsache, dass das Gedächtnis von Computern auf der Grundlage des binären Zahlensystems funktioniert, was die Darstellung von Buchstaben anbelangt.

"Mach dem Wagen Beine" hieß eine der weiteren Stationen. Hier konnten die Schüler ihr Wissen über Elektromagneten erweitern und eine Wirbelstrom-Bremse kennenlernen, die bei Achterbahnen eingesetzt wird. Ein Highlight für viele waren ohne Zweifel auch die Seilzüge, die im Technikland getestet werden durften. Die Schüler zogen sich selbst an den verschiedenen Vorrichtungen hoch und erfuhren dabei hautnah, bei welchem Seilzug mehr Kraftaufwand notwendig ist und warum. Am Ende waren sich Schüler und die Klassenleiter Gerhard Kühner und Susanne Köppl-Rötzer einig: So macht Unterricht Spaß.

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