03.03.2017 - 17:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Soldaten im Gelände unterwegs Tarnen und täuschen üben

Scharfschütze - das ist mehr als ein scharfer Schuss aus weiter Distanz. Warten auf das Zielobjekt, Tarnung, unauffälliges Anpirschen und Aufklären des Ziels - das will gelernt sein. An fünf Tagen ist eine Übung im Gelände angemeldet.

Bei den friedenserhaltenden Einsätzen der Bundeswehr werden Scharfschützen zur Überwachung von Grenzregionen oder Stadtgebieten eingesetzt. Die Grenzlandkaserne hat ab 9. März mehrere Übungen im Bereich der Gemeinden Teunz und Niedermurach angesetzt. Archivbild: frd
von Gertraud Portner Kontakt Profil

Niedermurach/Teunz. "Übung der Bundeswehr", titelt eine Presseerklärung aus dem Landratsamt Schwandorf. Dabei geht es um fünf Termine im März und April, überwiegend im Bereich der Gemeinden Teunz und Niedermurach. Die Übungen wurden von der Grenzlandkaserne Oberviechtach und der Oberpfalzkaserne Pfreimd angemeldet.

Eine Scharfschützen-Vorausbildung (Annäherungsübung) absolvieren die Soldaten vom Panzergrenadierbataillon 122 aus Oberviechtach. Die erste Übungseinheit des 3./PzGrenBtl 122 ist am Donnerstag, 9. März angesetzt. Auch die drei weiteren Termine finden an einem Donnerstag statt: 16. März, 23. März und 6. April. Als Zeitpunkt wird jeweils 7 bis 16 Uhr angegeben. Der Übungsraum ist im östlichen Landkreisgebiet und betrifft die Fluren von Oberviechtach, Teunz, Eigelsberg, Niedermurach, Nottersdorf und Pertolzhofen. Hier werden die Soldaten die Bewegungsarten beim Anpirschen, die Zeichensprache im Unterholz und das gemeinsame Losmarschieren ebenso lernen, wie das Tarnen der Ausrüstung und des Gesichts.

Schon für Dienstag, 7. März ist eine Geländebesprechung mit der Bezeichnung "UWB" angesetzt und zwar von der Übungstruppe vom 4./Panzerbataillon 104 aus Pfreimd. Der Schwerpunkt des Übungsraumes liegt östlich der Bundesstraße 22 und in einem Radius von 15 Kilometer um Eslarn (Landkreis Neustadt/WN), was Teile der Gemeinden Teunz und Oberviechtach betrifft. Die Bundeswehr weist darauf hin, dass die Fahrzeuge in der Regel mit geringeren Geschwindigkeiten und schlechter Beleuchtung unterwegs sind. Während der Übungszeit ist deshalb entsprechende Vorsicht geboten.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich von Einrichtungen der übenden Truppen fernzuhalten. Auf die von liegengebliebenen militärischen Sprengmitteln (Fundmunition und dergleichen) ausgehenden Gefahren wird ausdrücklich warnend hingewiesen. Unbefugter Umgang mit Sprengmittel kann nach dem Waffengesetz und dem Sprengstoffgesetz strafrechtlich verfolgt werden.

Übungsschäden sind innerhalb eines Monats nach Beendigung der Übung schriftlich beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Amberg (Herr Steinbauer, Kümmersbrucker Straße 1, 92224 Amberg) geltend zu machen.

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