09.02.2018 - 16:38 Uhr
Oberviechtach

Sturm auf Rathauskasse Narren an der Macht

Der "Sturm aufs Rathaus" gehört zur Tradition - auch wenn in Oberviechtach diese "Amtshandlung" der Narren seit zwei Jahren in die Mehrzweckhalle ausgelagert ist. Die Faschingsgesellschaft "Grün-Weiß" ist deshalb fast den kompletten "Naschn Pfinsta" an der Schule präsent.

Die stellvertretende Präsidentin der Grün-Weißen, Marion Dietz, forderte von der Zweiten Bürgermeisterin Christa Zapf (rechts) im Namen der Faschingsnarren die Herausgabe von Rathausschlüssel und Kasse. Bilder: weu (2)
von Udo WeißProfil

"Wir wollen den Rathausschlüssel und die Kasse, den Schuldschein kannst du behalten", lautete die Forderung von Marion Dietz, der Vizepräsidentin der Garde "Grün-Weiß" beim "Sturm aufs Rathaus", der am Donnerstagnachmittag aus Platzgründen wieder in die Mehrzweckhalle der Doktor-Eisenbarth-Schule verlegt wurde.

Ohne Zögern räumte Zweite Bürgermeisterin Christa Zapf den Chefsessel und überließ die Geschäfte der Garde. Zur Belohnung gab es den Faschingsorden. Umrahmt wurde der "Sturm auf das Rathaus" von den Bambinis von "Grün-Weiß" mit ihrem Feuerwehr-Tanz und von der Juniorengarde, die einen zackigen Gardemarsch vorführte. Mit Spaß- und Quatschliedern sorgten die Jungen und Mädchen des Grundschulchores unter der Leitung von Lehrerin Waltraud Eichstetter für Erheiterung. Sie erfreuten die Mamas, Papas und Großeltern in den Zuschauerreihen mit Liedern wie "Alle Möpse bellen", "Sepp, Depp, Hennadreck" und "Herr Meier". Alfons Margraf unterhielt zwischen den einzelnen Beiträgen mit zünftiger Musik auf seinem Akkordeon.

Auch schon bereits am Vormittag des "Naschn Pfinsta" nahm die Garde die Mehrzweckhalle in Beschlag und zeigte den gut 500 Schülern der Grund- und Mittelschule erstklassige Leistungen im Gardesport. Die "Mäuschen" suchten den Käse, die Feuerwehr löschte den Brand, das Tanzmariechen Anna Last wirbelte durch die Halle und der Teufel trug "schwarz-weiß".

Schülersprecherin Vanessa Reising zögerte nicht lange und schnitt die Krawatte von Rektor Werner Winderl ab. Mit einem Orden kam Rektorin Beate Vetterl davon.

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