05.09.2014 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Umbau des Oberviechtacher Soldatenheims schreitet zügig voran Zeit für soziale Kontakte

von Christof FröhlichProfil

Der Umbau des Emil-Kemmer-Hauses, des Oberviechtacher Soldatenheimes, läuft auf vollen Touren. Die ehemalige Terrasse am früheren, oberen Eingangsbereich ist schon überbaut und auch im Inneren des Hauses hat sich so einiges verändert.

Ein hoher Investitionsstau und nicht mehr zeitgemäßer Brandschutz waren unter anderem die Gründe, warum das Emil-Kemmer-Haus umfangreicher Umbau- und Sanierungsmaßnahmen bedurfte.

Bereits seit acht Monaten sind diese nun in vollem Gange, wofür eine Investitionssumme von über 2,3 Millionen Euro bereitgestellt worden ist. Die Baumaßnahmen sollen bis zum Jahresende oder spätestens bis zum Beginn des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Einen Großen Teil der Kosten für die Renovierung trägt die "Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung" (KAS). Der bisherige Pächter, Thomas Gundlach, wird das Haus auch nach der Sanierung mit seinem Team weiterführen. Die bauausführende Stelle für das Projekt ist das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach, dem die Mittelverwaltung obliegt.

Eckpfeiler dieses Umbaus sind die Umsetzung des Brandschutzkonzepts, die Neuausrichtung der Fluchtwege, eine Erneuerung des Treppenhauses, die Schaffung von Barrierefreiheit für behinderte Mitbürger sowie Transportmöglichkeiten durch den Einbau von zwei Fahrstühlen, aber auch eine bessere Lärmschutzsituation.

Dazu kommen die Kompletterneuerung der Lüftungsanlagen, eine Vergrößerung der Küche und die Erweiterung des Gastronomieraumes um 75 auf dann 175 Quadratmeter. Zudem umfasst das Projekt auch den Einbau eines abgegrenzten, hellen Spielzimmers zwischen Restaurant und Treppenhaus sowie die Einrichtung einer Zweit-Gastronomie, die bei Bedarf genutzt werden soll.

Der Haupteingang werde nach unten an den bereits neu gebauten Parkplatz gelegt. Vom früheren oberen Parkplatz her wird künftig nur noch die Anlieferung von Waren erfolgen.

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