17.10.2017 - 20:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Verkehrswacht trainiert mit jungen Fahrern Veranwortung im Straßenverkehr

Immerhin 15 Kraftfahrer kamen zum Verkehrssicherheitstraining der Gebietsverkehrswacht Oberviechtach und Umgebung in die Grenzlandkaserne. Vier davon durften noch nicht alleine ein Fahrzeug führen, sie kamen "in Begleitung".

Mit der Teilnahme am Sicherheitstraining haben 15 Kraftfahrer Verantwortung gegenüber sich und anderen Verkehrsteilnehmern gezeigt. Dafür sprach ihnen Rudolf Leibl (Dritter von links), Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht, Dank und Anerkennung aus. Bilder: frd (2)
von Christof FröhlichProfil

Zum Verkehrssicherheitstraining für Personenwagen, das nun schon zum Jahresablauf gehört, hatte die Gebietsverkehrswacht Oberviechtach und Umgebung aufgerufen. 15 Teilnehmer, darunter 4, die nur mit Begleitpersonen fahren dürfen, da sie noch keine 18 Jahre alt sind, folgten der Einladung in die Grenzlandkaserne. Oberstleutnant Christoph Huber hatte der Organisation den Appellplatz zur Verfügung gestellt.

Theorie und Praxis

Bevor es in die Praxis ging, gab der Vorsitzende der Verkehrswacht, Rudolf Leibl, formale und technische Vorinformationen und frischte bei den Teilnehmern bereits vorhandene und vielleicht auch schon wieder vergessene Kenntnisse auf. Dass vor Antritt der Fahrt die Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeuges überprüft werden sollte, war für die Teilnehmer nichts Neues. Doch nicht nur das Fahrzeug, sondern auch der Fahrer sollte sich im wahrsten Sinne des Wortes nur "ausgeschlafen" und körperlich fit ans Steuer setzen.

Nicht ablenken lassen

Eindringlich wies Leibl daraufhin, sich während der Fahrt von nichts und niemandem ablenken zu lassen, insbesondere der Griff zum Handy kann nicht nur empfindliche Geldstrafen nach sich ziehen, sondern im Straßengraben oder noch viel schlimmer enden, wobei dadurch nicht nur die Fahrzeuginsassen, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet werden.

Dann ging es in die Praxis, bei der zunächst langsam, dann in zügigem Tempo enge Passagen durchfahren und eine Vollbremsung auf nasser Fahrbahn und bei simuliertem Starkregen absolviert werden mussten. Auf den weiteren Stationen war das Wenden auf engem Raum und das Einparken in eine Engstelle gefragt, wobei doch einige ein paar "Verbesserungsversuche" benötigten. Auch beim Rückwärtsfahren mit dem "Spiegelblick" hatten ein paar Teilnehmer Probleme.

Voll konzentriert waren auch die vier Fahrer, neben denen vertraute Begleitpersonen saßen, sie wollten schließlich den Eltern oder dem Opa beweisen, dass sich möglicherweise in sie investierte Finanzmittel für den Führerschein auch gelohnt haben. Beim etwas zügigeren Fahren im Kreisel spürten die Kraftfahrer die Fliehkraft, der nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit entgegengewirkt werden kann. Wenn ein Fahrzeug "ausbricht", ist es für Gegenlenkbewegungen oft schon zu spät. Am Ende des Fahrsicherheitstrainings dankte Rudolf Leibl allen Teilnehmern nicht nur für ihren Mut zum Mitmachen, sondern auch dafür, dass sie mit diesem Training auch Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern gezeigt haben.

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