VG Oberviechtach vier Wochen im E-Mobil unterwegs
Gut für die Luft

Bayernwerk-Kommunalbetreuer Stephan Leibl (Vierter von links) hat das Elektroauto wieder abgeholt. Die Bürgermeister der vier VG-Gemeinden (von rechts) Norbert Eckl, Hubert Zwack, Martin Prey und Maria Baumer dankten zusammen mit Geschäftsleiter Anton Brand (links) für die Möglichkeit der Testphase. Bild: frd
Vermischtes
Oberviechtach
07.09.2017
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Die vier Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach testeten jeweils eine Woche lang ein Elektroauto. Die Bürgermeister mussten nun den Schlüssel wieder abgeben. Ob die Elektromobilität in den gemeindlichen Fuhrpark einzieht, wird sich zeigen.

Die Bürgermeister Hubert Zwack (Gleiritsch), Martin Prey (Niedermurach), Norbert Eckl (Teunz) und die stellvertretende Bürgermeisterin von Winklarn, Maria Baumer, mussten den Schlüssel kürzlich wieder an den Bayernwerk-Kommunalbetreuer Stephan Leibl zurückgeben. Jede Gemeinde konnte das Elektromobil, einen Renault Zoe R240, einen Monat lang testen. Das "Bayernwerk" hatte die Möglichkeit dazu gegeben.

Bürgermeister, Mitarbeiter und Gemeindebürger konnten das E-Mobil testen und dabei Berührungsängste und Vorurteile abbauen. Bei der Rückgabe zeigte sich der Bayernwerk-Kommunalbetreuer davon überzeugt, dass das Elektromobil künftig bei der lokalen Verkehrsplanung eine große Rolle spielen wird, da es nicht nur den Abgasausstoß deutlich verringern werde, sondern der zum Betrieb benötigte Strom auch aus erneuerbaren Energien gewonnen werden könne. Im Sommer sei für das Auto eine Reichweite von 150 Kilometern realistisch, wobei es sowohl an einer handelsüblichen 220-Volt-Steckdose (14 Stunden) als auch an einer 25 Kilowatt-Säule (90 Minuten) aufgeladen werden kann. Das Energieunternehmen will mit gutem Beispiel vorangehen und bis 2025 seinen Fuhrpark (1300 Fahrzeuge) komplett auf E-Mobile umstellen. Ziel ist auch eine flächendeckende Lade-Infrastruktur. Ob die Bürgermeister künftig auf Elektrofahrzeuge setzen, haben sie nicht verraten.
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