"Waldweihnacht" der zweiten Kompanie gewinnt neue Bedeutung
Um mehr Frieden gebetet

In einem mit Fackeln ausgeleuchtetem Waldstück nahe der Standortschießanlage wurde die traditionelle Waldweihnacht der Patenkompanie gefeiert. Bilder: frd (2)
Vermischtes
Oberviechtach
05.12.2016
235
0

Für die Soldaten des Panzergrenadierbataillons 122 hat die "Waldweihnacht" der zweiten Kompanie, der Patenkompanie der Stadt Oberviechtach, in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bietet sie doch auch Gelegenheit, angesichts der Auslandseinsätze der Soldaten den Herrgott um mehr Frieden in der Welt zu bitten oder dafür zu danken, dass alle Soldaten des Standortes in diesem Jahr unversehrt in die Heimat zurückgekommen sind.

Mit dem "Dank an den lieben Advent" begann in diesem Jahr die traditionelle Waldweihnacht der Patenkompanie in einem idyllischen Waldstück nahe der Standortschießanlage Oberviechtach. Der Weg dahin war mit Fackeln ausgeleuchtet worden.

Dank sagte am Beginn der kleinen Andacht auch der stellvertretende Kompaniefeldwebel der "Zwoten", Stabsfeldwebel der Reserve Josef Niedermeier. Vor allen Dingen all den zivilen Gästen, die mit dem Besuch dieser Waldweihnacht einmal mehr die Nähe zu "ihren Soldaten" gezeigt haben und sich mit ihnen zusammen auf den Advent und die Vorweihnachtszeit einstimmen ließen.

Militärpfarrer Alexander Prosche wies nach dem gemeinsamen Gesang daraufhin, dass wir in der Zeit des Advents (Ankunft) auf die Geburt Jesu Christi warten und diese Zeit auch zum innehalten und zum Nachdenken über uns selbst nutzen sollten. Advent sei aber auch die Zeit, an unsere Mitmenschen zu denken, die nicht unbedingt auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Advent sei weiterhin die Zeit, um Gott um Frieden in der Welt und darum zu bitten, dass alle Soldaten künftig unversehrt von ihren Auslandseinsätzen zurückkommen, wofür ein gemeinsamen "Vater Unser" gesprochen wurde. Zu Gitarrenklängen sind einige Adventslieder gesungen worden und Soldaten und Gäste ließen diesen idyllischen Ort mitten im Wald und die besondere Stimmung in dieser Abgeschiedenheit vom Alltag und Hektik auf sich wirken. Nach der Andacht waren Soldaten und Gäste zu Punsch, Glühwein. Lebkuchen und Stollen eingeladen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.