Arbeitslosenquote klettert von 2,6 auf aktuell 2,8 Prozent
Jahreszeit fordert ihren Tribut

Wirtschaft
Oberviechtach
04.01.2017
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Im Bezirk der Agentur für Arbeit Oberviechtach stieg die Arbeitslosigkeit von November auf Dezember leicht an: um zehn Personen bzw. 5,1 Prozent. Mitte Dezember waren rund 210 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet, 24 Personen bzw. 10,5 Prozent weniger als im Dezember des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote kletterte von 2,6 Prozent im November auf aktuell 2,8 Prozent im Dezember. Im Dezember des Vorjahres lag die Quote bei 3,1 Prozent.

Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich rund 60 Personen neu oder erneut arbeitslos, nahezu gleich viele als im Dezember des Vorjahres. Der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit binnen Monatsfrist ist laut dem neuesten Arbeitsmarktreport im Wesentlichen auf Entlassungen in saisonabhängigen Branchen des Bau- und Baunebengewerbes, der Land- und Forstwirtschaft sowie im Landschafts- und Gartenbau zurückzuführen.

In den vom Saisongeschehen unberührten Wirtschaftszweigen zeigte sich die Arbeitsmarktlage nach wie vor stabil. Neueinstellungen für Anlern- und Helfertätigkeiten erfolgen weiterhin überwiegend über Personaldienstleister. Aber auch qualifizierte Fachkräfte werden häufig über Zeitarbeitsfirmen gesucht. Die Nachfrage nach Arbeitskräften zeigte sich auch im Dezember lebhaft. Im Berichtsmonat waren im gemeinsamen Stellenpool des Arbeitgeber-Service der Oberviechtacher Arbeitsagentur und des Jobcenters rund 100 sozialversicherungspflichtige Stellen zur Besetzung gemeldet, 20 Angebote mehr als im Dezember des Vorjahres.

Mitte Dezember (Berichtsmonat) waren in der mittleren Oberpfalz, das heißt in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Schwandorf und Cham sowie in der kreisfreien Stadt Amberg 7.320 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet. Von November auf Dezember stieg die Arbeitslosigkeit um rund 480 Personen bzw. 7,0 Prozent an. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosigkeit geringfügig, und zwar um rund 50 Personen bzw. 0,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf von 2,9 Prozent im November auf 3,1 Prozent im Dezember an. Im Dezember des Vorjahres lag die Quote ebenfalls bei 3,1 Prozent.

Die saisonale Beschäftigungsabschwächung erstreckte sich vor allem auf die östlichen Gebiete des Agenturbezirks. Im Geschäftsstellenbezirk Bad Kötzting erhöhte sich die Arbeitslosigkeit von November auf Dezember um 33,7 Prozent, im Bezirk Cham um 14,9 Prozent, im Oberviechtacher Bezirk um 5,1 Prozent. Im Amberger Bezirk lag der Anstieg bei 4,0 Prozent, im Sulzbach-Rosenberger Geschäftsstellenbezirk bei 2,9 Prozent und im Bezirk der Geschäftsstelle Schwandorf bei 2,6 Prozent.
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