13.01.2016 - 02:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Gymnasiasten riskieren Blick in die Gluthitze der Müllverbrennung

Die Trennung von verschiedenen Wertstoffen und der Kreislauf der Energie bilden den Einstieg in den Chemieunterricht am Gymnasium. Diese Vorgänge lassen sich im Müllkraftwerk ideal veranschaulichen, so dass sich die Klassen der 8. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums zusammen mit ihren Chemielehrerinnen Andrea Klug und Maria Zehmann auf nach Schwandorf machten. Nachdem ein kurzer Film die Entstehungsgeschichte und die Aufgabengebiete eines Müllkraftwerks verdeutlich hatte, erlebten die Schüler eine Werksführung mit Erläuterung der einzelnen Stationen der Verwertung - von der Anlieferung des Mülls bis zu einem Blick in die Gluthitze der Verbrennungsanlage. Die Klassen bekamen auch Gelegenheit, die Lehrwerkstatt des ZMS zu besichtigen und den angehenden Elektronikern für Betriebstechnik und den Industriemechanikern über die Schulter zu schauen. Hier wurden Schaltkreise und kleine Nachbauten von Förderbändern begutachtet und über die Möglichkeiten von Praktika diskutiert. Erkenntnis der Schüler im Müllkraftwerk: Naturwissenschaften und Alltagsgeschehen liegen gar nicht so weit auseinander. Bild: lg

von Georg LangProfil

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