11.03.2018 - 12:26 Uhr
Parkstein

Basalttheater begeistert mit dem Stück "Da Hochstandsjosef" Sturz und Schwangerschaft

Es gab Zeiten, da besuchten die Burschen ihre Madeln noch per Leiter beim Fensterln. Dass dies nicht ungefährlich war und ist, beweist das Basalttheater im Janner-Saal.

Die Bauern Britschenbichler (Heinz Rast) und Froschhammer (Martin Spörer) sowie Wirt Emmeram Roßfeichtl (Matthias Reiß, sitzend von links) hören sich die Schauergeschichte vom Xidinger Sepp (Berthold Kellner) über dessen missglückten Abstieg vom Hochstand an. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

"Da Hochstandsjosef" heißt das Theaterstück von Gerhard Loew. Die Akteure landeten damit einen Volltreffer. Die Anekdote übers Fensterln, die der anfangs recht mürrische Gastwirt Emmeram Roßfeichtl (Matthias Reiß) erzählte, war aber nur die Einleitung für eine Reihe recht turbulenter Geschichten. Regie führte Bertold Kellner.

Da tauchen dann in der Wirtstube die Bauern Britschnbichler (Heinz Rast) und Froschhammer (Martin Spörer) auf, die mit ihren Zwiegesprächen die Besucher begeistern. Mitten hinein kommt die Pfarrersköchin Res (Claudia Pausch), deren mütterliche Rundungen unübersehbar sind. Auch der Dorfpfarrer (Florian Simmerl) besucht die Gastwirtschaft, um gleich darum zu bitten, dem Mesner Anderl (Alfons Kastner) keinen Alkohol auszuschenken. Doch der Mesner ist nicht der einzige, der vom Hochwürden im Rundumschlag sein Fett abbekommt. Die Zuschauer kommen aus dem Lachen nicht mehr heraus, wenn der Dorfpfarrer seine Moralpredigt hält. Doch das Beste hat die Pfarrersköchin zu bieten: Bürgermeister Josef Xidinger (Bertold Kellner) ist Verursacher der Schwangerschaft der Köchin. Beim Mistausfahren ist's geschehen.

Xidinger selbst erzählt theatralisch sein Erlebnis vom missglückten Abstieg vom Hochstand, bei dem er fast umgekommen wäre. Fortan hört er eine Geisterstimme, spendiert eine neue Kirchenglocke und erlaubt sogar Sohn Xaver (Leon Bösl), die Wirtstochter Agnes (Bianca Glaubitz) zu heiraten. Das alles erntet stürmischen Beifall bewies. Josefine Spörer unterstützte Kellner bei der Regie. Das "Basalttrio" lieferte die passende Begleitmusik in den Pausen.

Weitere Aufführungen sind am 16. und 17. März um 20 Uhr, am 18. März um 18 Uhr sowie am 23. und 24. März um 20 Uhr.

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