Basalttheater präsentiert "Aladin und die Wunderlampe"
Hilfe von der Prinzessin

Aladin muss auf dem Basar fliehen, weil er als Dieb verdächtigt wird. Bild: bey
Kultur
Parkstein
17.07.2017
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Klein und unansehnlich ist die Lampe, eher etwas für den Altwarenhändler. Doch sie hat es in sich: Sie bewirkt Wunder, lässt große Schlösser entstehen und bringt die Liebe zu den Menschen.

Farbenprächtig und mit vielen Darstellern präsentiert das Basalttheater "Aladin und die Wunderlampe". Am Sonntagnachmittag feierte das Stück vor voll besetzten Rängen an der Basaltwand Premiere. Susanne Spörer hat das Stück inszeniert und daraus ein unterhaltsames Märchen geschaffen.

Doch bis Aladin die Lampe in den Händen halten kann, müssen manche Hindernisse überwunden werden. Die Leuchte ist nämlich in einer Höhle versteckt, deren Dunkelheit Aladin zu durchdringen hat.

Am Anfang steht ein orientalischer Basar im Mittelpunkt. Prächtige Kostüme faszinieren die Zuschauer. Fliegende Händler bieten nützliche und unnütze Gegenstände feil. Aladin wird als vermeintlicher Dieb zwischen den Verkaufsständen gejagt. Doch er bekommt von einer orientalischen Schönheit Hilfe und kann sich verstecken.

Daraus entwickelt sich eine große Liebe. Als Aladin schließlich im Besitz der Leuchte ist, hebt ihn seine Mutter beim Sultan fast schon in den siebten Himmel. Doch das Ungemach kommt völlig in Schwarz, gibt sich als Zauberer aus und erschleicht sich die Wunderlampe. Er lässt dann schlagartig den Palast verschwinden, von Mitwirkenden in tollen Kostümen dargestellt.

Da muss Aladin schon den fliegenden Teppich einsetzen, um die Wunderlampe zurückzuholen und alles wieder ins Reine zu bringen. Der Palast entsteht wieder, der Sultan ist zufrieden, und dem Glück Aladins mit Prinzessin Shalimar steht nichts mehr im Wege.

Sebastian Ermer spielt den Aladin, Marion Neumann ist seine Mutter. Die orientalische Traumfrau Aladins, Prinzessin Shalimar, gibt Katharina Luber, Elfriede Mehrländer verkörpert Sultan Abd-al-Qadir. Nicola Schiffer ist der Großwesir Hadschi-al-Murrah, dem vom Sultan des Öfteren ein "Kopf ab" angedroht wird. Mitwirkende sind auch die große Schar der Geier und die vielen Bauchtänzerinnen. Für die Live-Musik sorgen Richard, Johannes und Annette Seckler, Richi Müller und Karl-Heinz Kuhl.

Das Basalttheater hat sich mit seinem "Aladin und die Wunderlampe" an eine Inszenierung gewagt, die immensen Aufwand erfordert. Mit Bravour und Perfektion, wie sich bei der Premiere zeigte. Der stürmische Beifall am Schluss, aber auch schon bei vorausgegangenen Szenen, war der hörbare Beweise.
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