Musikstudio Kuhl bringt auch Werke heimischer Komponisten dar
Melodien zur Reformation

Kristiana Labug, Benno Englhart, Uschi Steppert, Karl-Heinz Kuhl und Laura Schieder (von links) bereiteten den Besuchern des Konzertes im Sinne von Martin Luther ein "göttlich Geschenk". Bild: bey
Kultur
Parkstein
03.07.2017
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Sehr gut besucht war am Samstagabend das festliche Konzert des Musikstudios Kuhl in der evangelischen Kirche. Pfarrer Manuel Sauer stellte die Verbindung des Konzertes zum Reformationsjahr heraus. Dazu habe auch gehört, dass das, was die Reformatoren in der Bibel neu entdeckten, unters Volk gebracht werden musste. Musik sei von ihnen hoch geschätzt worden. Martin Luther habe die "Musica als Teil von göttlich Geschenk, die den Mensch fröhlich macht", gepriesen. Sauer sprach von einem Geschenk des Musikstudios für die Besucher.

Karl-Heinz Kuhl, Kristiana Labug und Laura Schieder (Klavier), Uschi Steppert (Sopran) und Benno Englhart (Trompete) boten ein anspruchsvolles Programm mit Werken von G. F. Händel, Johannes Brahms, Frederic Chopin, Henry Pucelli, dem Parksteiner Komponisten Franz Strauss und Hans Kössler aus dem Nachbarort Waldeck. Letzterer war den Besuchern noch nicht so bekannt. Dennoch werden seine Lieder "Das stille Wasser", "Warnung", "Der Spuk" und "Ich hab zur letzten guten Nacht" als kleine Ohrwürmer in Erinnerung bleiben. Großen Anteil daran hat Sopranistin Uschi Steppert.

Mit Luthers "Ein feste Burg ist unser Gott", gesungen von den Mitwirkenden und der Gemeinde, sowie einer Zugabe endete das Konzert.
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