76 neue Azubis starten bei Witron ins Berufsleben - Insgesamt 273 Lehrlinge
Ausbildung über Grenzen hinweg

76 Azubis begannen bei Witron ihre Ausbildung. Das Unternehmen hätte gerne noch ein paar mehr eingestellt. Doch manche Bewerber hätten nicht die richtige Vorstellung vom Beruf und viele potenzielle Azubis folgten dem Trend zu Abitur und Studium.
Lokales
Parkstein
02.09.2014
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Für 76 junge Menschen ist am 1. September bei Witron der Startschuss ins Berufsleben gefallen. In zwölf verschiedenen Berufen bildet das Logistikunternehmen und seine Tochterfirmen junge Leute aus. Unter den neuen Lehrlingen sind sieben transnationale Azubis.

Die 67 jungen Männer und 9 jungen Frauen haben nach Auskunft des Unternehmens sehr guten Chancen, nach der Lehrzeit einen Arbeitsplatz zu bekommen. "Unsere Übernahmequote liegt bei nahezu 100 Prozent", sagte Personalchef Theo Zeitler. "Als international tätiges und vor allem permanent wachsendes Unternehmen müssen wir selbst für unsere Fachkräftedeckung sorgen" erläutert er die Bedeutung einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit.

"Wir wollten noch mehr"

Einen Mangel an Bewerbungen habe es nicht gegeben. "Dennoch hätten wir gerne noch den ein oder anderen Auszubildenden mehr eingestellt", räumte Zeitler ein. Bewerber hätten jedoch oftmals nicht die richtige Vorstellung vom angestrebten Beruf. "Und nicht jeder passt zu Witron", so der Personalchef weiter. Der fortschreitende Trend zu Abitur und Studium halte zudem viele potenzielle Lehrlinge ganz davon ab, sich überhaupt für einen der zahlreichen Ausbildungsberufe zu bewerben.

Die dennoch hohe Zahl sei nicht zuletzt auf den guten Ruf der qualifizierten, praxisorientierte Ausbildung bei Witron zurückzuführen. Das Unternehmen wurde erst kürzlich mit dem offiziellen Zertifikat für Nachwuchsförderung 2013/2014 der Bundesagentur für Arbeit Weiden ausgezeichnet. "Unsere Azubis gehören regelmäßig zu den Prüfungsbesten."

Mit 20 Azubis bilden die Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung) die größte Gruppe. Davon absolviert einer ein duales Studium. Metallbau lernen 16 der neuen Auszubildenden, 11 werden Elektroniker für Automatisierungstechnik (2 duale Studenten) und zehn Mechatroniker. Vier erlernen kaufmännische Berufe, drei Azubis bildet die Witron-Tochter Wibond zu Elektronikern für Geräte und Systeme aus. Zwei zukünftige technische Produktdesigner und zwei Köche gehören ebenso zu den neuen Auszubildenden, wie eine angehende Fachkraft für Lagerlogistik.

Dazu kommen wie schon in den vergangenen Jahren sieben Industrieelektriker, die ihre Lehre als "transnationale Ausbildung" absolvieren. Die jungen Männer kommen aus Tschechien, Spanien und den USA.

15 verschiedene Berufe

Alle Ausbildungsjahrgänge zusammengenommen beschäftigt Witron aktuell 273 Auszubildende in 15 verschiedenen Berufen. Damit gehören die Parksteiner zu den größten Ausbildungsbetrieben in der Region.

Beim "Go Witron"-Infotag am 20. September von 8 Uhr bis 13 Uhr in der Witron-Sporthalle vermittelt das Unternehmen Informationen zu Praktika, Ausbildungsberufen und offenen Stellen.
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