Manfred Härtl will koreanischen Kampfsport Taekwondo etablieren
Unbezwingbar Idee umsetzen

Lokales
Parkstein
15.04.2013
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Der SV hat im Oktober sein sportliches Angebot mit der Gründung einer weiteren Abteilung vergrößert. Manfred Härtl will dem koreanischen Volkssport Taekwondo auch in Parkstein eine sportliche Heimat geben.

Als Inhaber des Trainerscheines C bemüht sich Härtl seither intensiv, um Zuspruch für die neue Abteilung. Die ersten Erfolge haben sich eingestellt: Rund 20 Mitglieder zählt die Abteilung.

Die Idee zur Gründung der Abteilung kam Härtl nach der Rückkehr in die Marktgemeinde. Dazwischen lebte der Kampfsport-Experte knapp vier Jahrzehnte in Mannheim. Beim Sport fand er seit 1985 den Ausgleich für den stressigen Beruf als Revisor bei der Landesbank Baden-Württemberg.

Nachdem die nächsten Taekwondovereine der Region in Nabburg, Wackersdorf oder Amberg zu finden sind, wollte Härtl auch in der nördlichen Oberpfalz Möglichkeiten schaffen, diese Sportart auszuüben. Dazu kommt, dass das Bayerische Kultusministerium Taekwondo 1992 für den Schulsport zugelassen hat. Zur olympischen Disziplin wurde die koreanische Volksdisziplin 2000 erhoben.
Der Name Taekwondo beinhaltet übersetzt die Begriffe "mit dem Fuß treten oder springen", "mit der Faust zuschlagen" und die "geistige Einstellung".

Daraus ist nach den Erklärungen Härtls zu entnehmen, dass der Sport nicht nur anspruchsvoll ist, sondern auch die Fähigkeit zur Koordination der Bewegungen in Verbindung mit geistiger Fitness erfordert.

Bei den Kindern, die ab sechs Jahren der Abteilung beitreten können, wird die motorische Entwicklung gefördert. Nach oben oder auch altersmäßig, auch geschlechtlich, kennt Taekwondo keine Grenze.

Die Grundsätze der Sportart drücken sich in koreanischen Begriffen aus. Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und die Unbezwingbarkeit geben den Hinweis, dass Taekwondo mehr ist als ein kurzweiliges Freizeitvergnügen.

Der 18-jährige Maximilian Kreuzer und sein 16-jähriger Bruder Samuel schätzen den beim Taekwondo erreichbaren Muskelaufbau in Verbindung mit den notwendigen Dehnübungen. Mit der richtigen Kleidung schützen die Sportler Unterkörper, Schienbeine, Arme, Kopfes und Mund.

Härtl bedauert die ungünstige Trainingszeit am Samstagnachmittag. Notwendig wäre in jedem Fall ein zweimaliges wöchentliches Training, separat für Kinder, weil diese bei den Übungen mit den Erwachsenen überfordert sind. Unabhängig von der Trainingszeit sind aber neue Interessenten jederzeit willkommen.
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