25.10.2010 - 00:00 Uhr
ParksteinOberpfalz

Orden "Der Silberne Bruch" lädt zum Konvent in Parkstein - Teilnehmer aus fünf Nationen Hubertus-Messe im Fackelschein

Zum Abschluss seines 56. Konvents traf sich der weltliche Orden "Der Silberne Bruch" am Samstagabend in Parkstein. Im Schatten der majestätischen Basaltwand des Parksteins erwiesen die Ordensbrüder in einer ergreifenden Hubertusfeier dem Schöpfer die Ehre.

von Autor HJSProfil

Die 250 aus Frankreich, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich, der Schweiz und aus Deutschland kommenden naturverbundenen Menschen und Jäger haben sich den Auftrag in ihre Ordensregel geschrieben, Wald, Wild und Flur zu schützen und die waidgerechte Jagd zu fördern.

Höhepunkt des Jahres

Zu Ehren der vielen Gäste aus fünf europäischen Ländern waren neben der Parksteiner und der Bayerischen Fahne die von Frankreich, Liechtenstein, Schweiz, Österreich und Deutschland sowie die Europa-Fahne gehisst. Die Mariengrotte in der Felswand mit der Muttergottes-Statue war beleuchtet.

Ordensoberst Dr. Jürgen Siegert aus Österreich begrüßte seine Brüder zum Höhepunkt des Ordensjahres, zur Hubertusfeier. Acht Brüder trugen im Fackelschein zwei erlegte Wildschweine aus den Revieren Grafenwöhr und Eslarn herbei. Siegert verlas in deutscher und französischer Sprache die Ordensregeln, in denen die Arbeit und das Zusammenleben des weltlichen Ordens "Der Silberne Bruch" festgeschrieben sind. Mit der Messe in "Es" von Reinhold Stief umrahmten die Jagdhornbläser aus Eschenbach und Kaibitz unter Leitung von Harald Rau feierlich die ökumenische Hubertusandacht.
Nach der Begrüßung durch Pfarrer Ludwig Bock aus Pressath, der an die Hubertus-Legende erinnerte, schwor Pfarrer Lorenz von Campenhausen aus Neustadt am Kulm die Zuhörer noch einmal auf die Ordensregel ein, behutsam und liebevoll mit der Natur und der lebenden Kreatur umzugehen. "Im Orden treffen sie Menschen, die die gleichen Ziele haben. Seien sie gute Jäger, die den Auftrag, mit der aus Gottes Hand empfangenen Natur behutsam und gewissenhaft umgehen, voll verfolgen.

Das Wunder erleben

"Genießen Sie die Chance, das Wunder der Schöpfung und des Lebens auf eine besonders intensive Weise zu erleben", betonte Pfarrer von Campenhausen. Mit dem gemeinsam gesprochenen "Vater unser" und dem von den Jagdhornbläsern begleiteten Lied "Großer Gott wir loben dich" ging die bewegende Hubertusfeier zu Ende. Danach versammelten sich die Jäger - so viele auf einmal hat Parkstein noch nicht gesehen - im Rathaussaal zu einem gemütlichen Beisammensein.

Beim internationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch wurden die Ordensbrüder von den Jagdhornbläsern und später von der Neustädter Klarinettenmusik unter Karl Wildenauer unterhalten, bis der 56. Konvent ausklang.

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