09.08.2014 - 00:00 Uhr
ParksteinOberpfalz

Parksteiner Marktgemeinderat beschließt acht Laternen - SPD will Grünflächen pflegen lassen Mehr Licht für Hammerles

Es werde Licht im Ortsteil Hammerles. In der Straße Dorfhammerles werden acht neue Laternen bis hin zur Kreisstraße NEW 2 aufgestellt. Die Hälfte davon ist Ersatz für die bisherigen Peitschenmasten, die restlichen vier Leuchten vom Typ "Trilux" gibt's obendrauf.

Die Parkplätze links vom alten Feuerwehrhaus (Bildmitte) bis zum Anwesen Sellmeyer sollen mit Rasenpflaster befestigt werden. Die Peitschenlampen (rechts) werden gegen neue "Trilux"-Lampen ausgetauscht. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

Anlass für die einstimmige Entscheidung des Marktgemeinderats waren die Erdverkabelungsarbeiten in dieser Straße. Die Kosten dafür belaufen sich auf 24 200 Euro. In Zusammenhang mit den Kabelarbeiten wird auf Anregung von Marktrat Martin Bodenmeier ein Leerrohr mit verlegt.

Die Hammerleser Bürger dürfen sich aber auch noch über eine zweite Entscheidung zugunsten ihres Ortes freuen. Auf schriftlichen Antrag von Wolfgang Schraml und Josef Scheidler (CSU) erhalten die bisher geschotterten Parkplätze zwischen dem Anwesen Sellmeyer und dem alten Feuerwehrhaus einen festen Untergrund durch den Einbau eines Rasenpflasters.

Das Ingenieurbüro Münchmeier hatte das Angebot der Firma Zeitler für diese Baumaßnahme geprüft und als kostengünstig erachtte. Zeitler führt zurzeit die Arbeiten zur Renaturierung der Schweinenaab aus, so dass die Baustelleneinrichtung bereits vorhanden ist und dafür keine gesonderten Kosten entstehen. Für die 340 Quadratmeter große Parkfläche sind 30 800 Euro aufzuwenden. Der Marktgemeinderat stimmte dem Vorhaben einstimmig zu.

Beschluss bereits im März

Die Aufhebung des Bebauungsplanes "Lohäcker" hatte der Marktgemeinderat bereits in seiner Sitzung am 24. März beschlossen. Jetzt entschied das Gremium das Verfahren mit der erforderlichen Aufstellung von Planunterlagen fortzuführen. Die mit der Aufhebung des Bebauungsplanes wieder zur Verfügung stehenden, im Eigentum der Gemeinde befindlichen Grundstücke können als Ausgleichsfläche bei gemeindlichen Baumaßnahmen dienen. Bis zur nächsten Marktgemeinderatssitzung am 8. September sollen die Fraktionen Mitglieder für die Lenkungsgruppe ISEK "Parkstein 2020+" benennen. Sie besteht aus den beiden Bürgermeistern, je einem Vertreter der Fraktionen und je einen Vertreter der Arbeitsgruppen des Ortsentwicklungskonzeptes "Parkstein 2020+". Hauptaufgabe des Lenkungsausschusses wird die Mittelanforderung sein.

Einstimmig beschloss das Gremium die Anbringung der vom TÜV geforderten Beleuchtung vor der Aufzuganlage im Alten Schloss sowie die Beschaffung von Mikrofon und Lautsprecheranlage für den Steinstadel. Die Kosten betragen rund 3960 Euro.

Das Landschaftsbüro Mertl erhielt den Auftrag zur Erstellung der Umweltberichte im Zuge der Aufstellung der Bebauungspläne "Gewerbegebiet Ost" und Baugebiet "Viehhof". Die Generalsanierung und der Umbau des Pfarrhofs kosten laut Bürgermeisterin Tanja Schiffmann nach neuestem Stand 820 000 Euro. Die Kirchenverwaltung hatte bereits am 4. Februar einen Zuschussantrag beim Markt Parkstein eingereicht, damals noch ausgehend von 792 000 Euro. Bei vergleichbaren Maßnahmen sei bisher ein Zuschuss von zehn Prozent üblich gewesen, informierte die Bürgermeisterin.

Zuschuss deckeln

Marktrat Georg Burkhard schlug die Deckelung des Zuschusses vor, weil mit hoher Wahrscheinlichkeit eine erneute Kostensteigerung anzunehmen sei. Gleichzeitig soll die Begrenzung des Zuschusses eine Art Signalwirkung haben, sagte Marktrat Burkhard. Das Gremium folgte einstimmig dem Antrag und räumte einen Zuschuss von maximal 82 000 Euro ein. Dieser Betrag muss laut Bürgermeisterin in den Haushaltsplan 2015 einfließen, eine Auszahlung noch heuer erfolgt nicht.

Die SPD-Fraktion sieht nach dem von Fraktionssprecher Berthold Kellner unterzeichneten Antrag die dringliche Notwendigkeit die ungepflegten und vernachlässigten gemeindeeigenen Grünflächen herzurichten. Es sei notwendig, einen der Vegetation entsprechenden Pflegerhythmus einzuführen, aber gleichzeitig auch an den Ortseingängen und stark frequentierten Plätzen Beete mit pflegeleichten Blühpflanzen anzulegen.

Einstimmig beschloss der Marktgemeinderat, vom Bauhof eine Bestandsaufnahme über die Zahl und Flächen in Betracht kommender Grundstücke anlegen zu lassen und dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

FWG will Leitplanke

Die FWG-Fraktion beantragte eine Leitplanke an der Straße von Parkstein nach Weiden nahe eines Waldgrundstücks, weil auf einer Länge von 200 Metern keine wirksame Abtrennung zwischen Fahrbahn und Rad- und Fußweg vorhanden ist. Der Marktrat entschied, zunächst mit einem Grundstückseigentümer zu verhandeln. Sollten diese Gespräche erfolglos verlaufen, wird in einer Verkehrsschau mit der Polizei über das weitere Vorgehen entschieden.

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