Pläne der Workshops reichen von Leerstandsdatenbank bis Verkehrsgutachten
Ja zum Entwicklungskonzept

Lokales
Parkstein
26.04.2013
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Der Marktrat Parkstein hat einstimmig beschlossen, das Ortsentwicklungskonzept "2020 plus" der Regierung der Oberpfalz vorzulegen und von ihr prüfen zu lassen, ob dafür Mittel aus dem Städtebauförderungsprogramm gewährt werden können. Architekt Armin Juretza und Dr. Robert Leiner stellten ausführlich die Maßnahmen und Projekte vor, die mehrere Workshops erarbeitet haben.

Wirtschaft und Freizeit

Dies soll für die Jahre 2014 bis 2016 die Grundlagen schaffen für eine Leerstandsdatenbank, die Erstellung eines Gesundheitsangebots, die Standortentwicklung unter Einbeziehung der örtlichen Unternehmen und eine Stelle zur Kooperation der Aktivitäten zum bürgerschaftlichen Engagement.

In den Jahren 2017 bis 2019 liegt der Schwerpunkt auf der Wirtschaft und der Außendarstellung des Marktes. Von 2020 an bis 2022 steht das "Leben in Parkstein" auf dem Plan des Entwicklungskonzeptes.

Architekt Juretzka hat die städtebaulichen Maßnahmen entsprechend der geheimen Abstimmung in den Workshops aneinandergereiht. Demnach nimmt das Verkehrsgutachten Platz eins in der Prioritätenliste ein. Dann folgen die aktuellen Maßnahmen der Städtebauförderung, die Überprüfung des Areals an der Basaltwand auf ihre verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten, der Marktplatz als Aufenthaltsort, das Leerstandsmanagement, die Energieleitplanung und die eventuelle Einrichtung eines Bürgerhauses.

Pausch: keine Umgehung

Die Markträte stimmten dem Konzept grundsätzlich zu. Sonja Pausch betonte erneut, dass eine Umgehungsstraße nicht das Ziel der Planungen sein dürfe. Die zahlreichen unbebauten Grundstücke, die laut zweitem Bürgermeister Herbert Simmerl auch nicht als Bauplätze zur Verfügung stehen, sollten Hinweis sein, die Bauleitplanung künftig zu straffen, meinte Juretzka.

Sabine Hausner betrachtete die Planungen als "Leitfaden". Sie gäben "grob" eine Richtung vor. Letztlich müsse immer der Marktrat die Entscheidung treffen, erklärte Tanja Schiffmann.
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