Bürgermeisterin Tanja Schiffmann bespricht bei Erlebniswanderung Idee mit Bundestagsabgeordnetem
Vereine und Schülerbetreuung verbinden

Beim Tennisballwerfen musste auch MdB Albert Rupprecht Treffsicherheit beweisen
Politik
Parkstein
31.08.2017
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Bei einer Erlebniswanderung diskutierten die Teilnehmer mit Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht. Örtliche Themen kamen dabei nicht zu kurz. Nach der ersten Station, dem Spielplatz im Baugebiet "Grün", ging es aufgrund der tropischen Temperaturen gleich wieder zurück zum Tennisheim. Auch Rupprechts Töchter Felicitas und Helena durften beim Wurfspiel auf dem Spielplatz mit Tennisbällen ihre Geschicklichkeit beweisen.

Rupprecht sprach von einem großen politischen Erfolg, den er in Sachen Lärmschutz entlang der Bahnstrecke Hof-Regensburg erreicht habe. Er nannte das eine Bestätigung, dass sich sein Einsatz in den vergangenen Jahren gelohnt habe.

Zweite Bürgermeisterin Lydia Ebneth sprach an, dass es ohne das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen nicht gehe. "Das müssen wir weiter erhalten." Allerdings lasse die Bürokratie, die vor allem bei der Organisation von Veranstaltungen zu beachte sei, viele Vereine an Grenzen stoßen, klagte sie. Das Thema Ehrenamt sei im Wahlprogramm der CSU verankert, die Bedeutung erkannt, so Rupprecht.

Im Wahlprogramm sei auch ein Rechtsanspruch auf Schulkinderbetreuung enthalten. Bürgermeisterin Tanja Schiffmann berichtete, dass man sich in Parkstein gerade intensiv mit dem Thema beschäftige, da die Gemeinde ab dem Schuljahr 2018/2019 für die Betreuung verantwortlich sein werde. Dabei kam die Diskussion auf, ob man Angebote von Vereinen integrieren könne. Das köne auch die Vereine stärken. "Vielleicht gibt es die Möglichkeit, in diesem Bereich Modellprojekte zu entwickeln", regte Schiffmann an. Während die Erwachsenen und Jugendlichen mit dem Bundestagsabgeordneten diskutierten, vergnügten sich die Kinder noch in der Fun-Arena und am Gelände des Tennisheims.
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