Gemeinderat in Parkstein für Tempolimit und neues Baugebiet
Mehr wohnen, weniger rasen

In der Straße "Zum Eicherlgarten" in Hammerles soll nach dem Wunsch eines Bürgers künftig nur noch höchstens Tempo 30 erlaubt sein. Eine Verkehrsschau soll dafür den Durchbruch bringen. Bild: bey
Politik
Parkstein
14.12.2016
142
0

Der Marktrat will Raser in der Straße "Zum Eicherlgarten" in Hammerles ausbremsen. Einstimmig votierte er für eine Tempo-30-Zone. Zudem soll die Polizei helfen.

Die Fraktionen bitten die Beamten darum, in Hammerles eine Verkehrsschau zu organisieren. Zeitgleich zur Marktratssitzung ließ das Rathaus in der Straße ein Geschwindigkeitsmessgerät aufstellen.

Die Erschließung des Baugebiets "Schmiedpoint" in Hammerles geht planmäßig voran. Ingenieur Dietmar Auer stellte die Pläne für das 6664 Quadratmeter große Areal mit neun Parzellen zwischen 658 und 1176 Quadratmetern vor. Rund 400 000 Euro würden dafür nach einer groben Schätzung fällig.

Im neuen Baugebiet soll der "Dorfanger" zentraler Treffpunkt werden. Der weitere Zeitplan sieht im Januar die Beteiligung der Behörden zur Erschließungsplanung vor, im Juni den Baubeginn und im Oktober den Abschluss der Erschließung.

Der Markt wird sich auch 2017 an der Ferienfreizeit "Learning Campus" beteiligen. Die Kosten pro Teilnehmer steigen von 60 auf 65 Euro. Auch wenn bereits in diesem Jahr die Teilnehmerzahl gegenüber 2015 zurückgegangen ist, will Bürgermeisterin Tanja Schiffmann an "Learning Campus" festhalten, so lange seitens der Eltern noch Akzeptanz erkennbar sei.

Großes Haus für Theile

Grünes Licht gab es für den Bau eines behindertengerechten Hauses mit sechs Wohneinheiten und Garagen in Theile 1, vorausgesetzt angrenzende Betriebe würden dadurch nicht eingeschränkt. Auch wenn die Eigentumsverhältnisse an einer Mauer in der Bergstraße noch nicht endgültig geklärt sind, erteilte der Markt einem Ingenieurbüro den Auftrag, für rund 1400 Euro die Notwendigkeit des Umfangs der Mauer zu prüfen.

Die 20 kV-Leitung im Baugebiet "West", derzeit noch über Masten verlegt, kommt in den künftigen Straßengrund. Der Auftrag für die Verlegung ging für rund 76 630 Euro an die Bayernwerk AG. Diese Kosten werden auf die zu erschließenden Grundstücke umgelegt. Im Gegensatz dazu muss der Markt den Abbau der bisherigen Trafo-Station an der Pressather Straße und den Bau einer neuen Station in Kompaktbauweise selbst tragen. Die Kosten dafür betragen 29 750 Euro.

Für die künftige Erhebung der Straßenausbaubeiträge wird die Verwaltungsgemeinschaft Neustadt eine neue Satzung ausarbeiten. Fest steht, dass die bisherige Verfahrensweise in Form eines einmaligen Straßenausbaubeitrages beibehalten wird.

Inwieweit der Gemeindeweiher zu räumen ist und der Markt Parkstein sich daran beteiligen wird, entscheidet sich nach einer Ortsbesichtigung im Frühjahr. Einstimmig wurden die Anträge von CSU und SPD zur Aufnahme von Ausgabemitteln in den Haushaltsplan für unterschiedliche Zwecke angenommen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.