26.02.2018 - 20:28 Uhr
Parkstein

Straßenausbau wirft Fragen auf Neuwahlen bei der Siedlergemeinschaft

Die Siedler setzen weiter auf Franz Bringer. Er bekommt jedoch einen neuen Stellvertreter.

Bürgermeisterin Tanja Schiffmann (links) gratuliert dem Vorstand um (vorne, von links) Franz Bringer, Stellvertreter Johannes Höning, Schriftführerin Sissy Bringer und Kassier Reinhard Lederer sowie den Kassenprüfern Heiner Simmerl, Paul Schuhmacher, Beisitzer Mathias Kaiser, Willi Bleich (hintere Reihe, von links) und Beisitzerin Barbara Reißer (rechts) zur Wahl. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

In der Jahreshauptversammlung wurde Bringer einstimmig bestätigt. Nach dem Verzicht von zweitem Vorsitzenden Willi Bleich, sprang Johannes Höning ein. 24 stimmberechtigte Mitglieder waren ins "Bergstüberl" gekommen. Im vergangenen Jahr waren es noch 37.

Bringer erinnerte an das gut besuchte Siedlerfest am 5. August und die Heizölsammelbestellung mit 90 000 Litern. Die Organisation dafür hatte Peter Schwarzmeier übernommen. Für dessen Engagement dankte die Versammlung mit starkem Beifall. Der Dank des Vorsitzenden galt Willi und Angela Bleich für den Geräteverleih.

Die Siedlergemeinschaft zählt aktuell 177 Mitglieder. Kassier Reinhold Lederer teilte mit, dass von 4158 Euro Mitgliedsbeiträgen 3252 Euro an den Bezirksverband abzuführen waren.

Der Bezirksvorsitzende des Verbandes Wohneigentum, Christian Benoist, hofft, dass die Absichtserklärung der CSU-Landtagsfraktion zur Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung noch vor der Landtagswahl als Gesetz beschlossen wird. Bürgermeisterin Tanja Schiffmann sieht es als nötig an, die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung gut zu durchdenken und sich auch Gedanken über Übergangsregelungen zu machen sowie Kompensationslösungen zu finden. Auch eine wohlhabende Gemeinde wie Parkstein werde den Straßenausbau alleine nicht stemmen können, so die Bürgermeisterin.

Benoist begründete die schrittweise Beitragserhöhung um 20 Cent und dann noch mal um zweimal zehn Cent mit den Kosten, "die dem Bundesverband davon laufen". Um im Bundesvorstand Kosten zu sparen, sei dessen Mitgliederzahl von ursprünglich 47 auf 17 gesenkt worden. Insgesamt aber erhalte der Bezirk Wohneigentum von den Beiträgen der Mitglieder der Siedlergemeinschaft nur einen kleinen Teil.

Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Karl Weißer, für 10-jährige Christian Reichl geehrt. Die Kasse führt weiter Reinhard Lederer, die Chronik der Siedlergemeinschaft schreibt Sissy Bringer. Als Beisitzer wählten die Mitglieder Willi Bleich, Jens Rebehn, Barbara Reißer, John Beard sowie Mathias Kaiser. Die Kasse werden Paul Schuhmacher und Heiner Simmerl prüfen.

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