Weißrusslandhilfe löst sich auf
Gute Tat zum Abschied

Eine schwere Entscheidung für Vorsitzenden Dr. Harry Nomayo (Mitte), Kassier Dr. Rudolf Forster (Dritter von links), Schriftführerin Sonja Reichold (Dritte von rechts) und die restlichen Mitglieder: Die Weißrusslandhilfe wird aufgelöst. Das Vermögen geht an die Kinderkrebshilfe mit dritter Vorsitzenden Gunda Hagn (Zweite von rechts). Bild: bey
Vermischtes
Parkstein
10.12.2016
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Was sich schon im Februar bei der Jahreshauptversammlung ankündigte, ist nun traurige Gewissheit: Die Mitglieder haben sich einstimmig für die Auflösung der Weißrusslandhilfe Oberpfalz entschieden.

Es war nur noch eine kleine Runde, die sich zur letzten Versammlung der Weißrusslandhilfe traf. Entsprechend fiel die Entscheidung aus - die Organisation, die im April 1996 als "Humanitäre Hilfe für Tschernobylopfer e.V. Weiden" gegründet worden war, wird aufgelöst. Vorsitzender Dr. Harry Nomayo wird aus Kostengründen die Aufgabe als Liquidator übernehmen.

Er blickte auf die diesjährigen Aktionen des Vereins zurück. Mit Hilfe eines Benefizkonzertes in der Stadthalle Neustadt/WN und eigenen Mitteln finanzierten die Mitglieder einen 24-tägigen Rehabilitations- und Erholungsaufenthalt für vierzehn chronisch erkrankte Schulkinder und deren Begleitpersonen aus dem schwer radioaktiv belasteten Rayon (Wetka). Dr. Rudolf Forster schloss seinen Kassenbericht mit einem Guthaben von rund 4400 Euro ab. Die Entlastung des Kassiers erfolgte einstimmig. Anschließend erklärte Nomayo den Rücktritt für den gesamten Vorstand, der notwendig war, um den Verein auflösen zu können. Die Mitglieder entschieden, dass das restliche Vermögen, das nach der Auflösung übrig ist, der Kinderkrebshilfe Region Oberpfalz-Nord übergeben wird. Deren dritte Vorsitzende Gunda Hagn stellte ihre Einrichtung vor.
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