30.05.2017 - 20:10 Uhr
ParksteinOberpfalz

19-jähriger Oberpfälzer bei Investoren-Legende Warren Buffett (86) Bescheiden und integer

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Unter den 30 000 Besuchern beim "Woodstock des Kapitalismus", bei der Hauptversammlung von Investoren-Legende Warren Buffett in Omaha (Nebraska), weilte der Oberpfälzer Jonas Beer, Sohn von Fondsmanager Robert Beer aus Parkstein. Der 19-Jährige, angehender Student der Volkswirtschaft, zeigt sich fasziniert vom visionären Geschäftssinn des 86-Jährigen Buffett.

von Clemens Fütterer Kontakt Profil

Wie kamen Sie zu einer Einladung dieses kultigen Aktionärs-Treffens?

Jonas Beer: Über den persönlichen Kontakt zum Chefanalysten einer Research-Gesellschaft ...

Was haben Sie mitgenommen?

Mich hat die Firmenkultur sehr beeindruckt. Die Integrität, der Drang zum lebenslangen Lernen selbst mit 86 Jahren, die strikte Sparsamkeit und die Philosophie, ein gutes Unternehmen möglichst für immer im Portfolio zu halten. Buffett investierte sehr lange nicht in Hightech-Werte und war somit von der Internet-Blase nicht betroffen. Obwohl der Fonds Berkshire Hathaway 360 Milliarden Dollar wert ist - so viel wie Daimler, Siemens, Deutsche Bank, Münchner Rück und Adidas zusammen - tritt Buffett höchst bescheiden auf.

Welche Schlüsse ziehen Sie daraus für die Aktienanlage?

Solche Investitionen sehr langfristig zu sehen und auf Firmen mit Nachhaltigkeit zu setzen. Nicht der kurzfristige Gewinn entscheidet: Bei qualitativen Unternehmen ist die Zeit sozusagen dein Freund.

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