Doris Reiß ist neue Vorsitzende des TSV Pechbrunn-Groschlattengrün - Ehrungen
Wechsel an der Spitze

Lokales
Pechbrunn
28.04.2013
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In den 60 Jahren seines Bestehens hat sich der TSV Pechbrunn-Groschlattengrün zum mitgliederstärksten Verein in der Gemeinde entwickelt. Nach den Neuwahlen am Wochenende steht er nun fast vollständig unter weiblicher Führung (siehe Kasten). An der Spitze löste Doris Reiß den bisherigen Vorsitzenden Alfons Philbert ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert hatte.

Bei der außerordentlich gut besuchten Jahreshauptversammlung in der Gastwirtschaft Knopf standen auch die Ehrungen von zahlreichen Mitgliedern auf der Tagesordnung. Alfons Philbert erinnerte in seinem Bericht an die wichtigsten Stationen in der 60-jährigen Geschichte des Vereins. Zwei sportbegeisterte Männer, Hans Schwarz und Hans Hartwig, seien es einst gewesen, die den Verein 1953 mit dem Namen Ski- und Schwimmclub Pechbrunn-Groschlattengrün gegründet haben.

Schon 1954 wurde der Verein in TSV Pechbrunn-Groschlattengrün unbenannt, weil sich Hans Hartwig schon immer dem Turnsport verschrieben hatte. Gleichzeitig erfolgte der Anschluss an den Turngau Fichtelgebirge. Bis zum Jahr 1975 wuchs die Mitgliederzahl auf 175 an und die Sportler bestritten die ersten Wettkämpfe und Turnfeste.

1977 gründete der Verein eine Orientierungslaufgruppe, die sich in ganz Bayern einen Namen gemacht habe. Auch im turnerischen Bereich habe sich der TSV dank einer intensiven Nachwuchsarbeit zu einem äußerst erfolgreichen Verein entwickelt. Eine wichtige Rolle hätten dabei die langjährige Turnwartin Anni Fuhland, ihr verstorbener Ehemann Gerhard sowie Uta Habedank gespielt.

Hervorragende Ausstattung

Der Bau der Turnhalle durch die Gemeinde habe die sportliche Entwicklung des Vereins gefördert und es kamen weitere Gruppen und Angebote wie die Wanderfreunde, das Jedermann-Turnen oder die Mutter- und Kindgruppe hinzu. Die sportliche Ausstattung des Vereins nannte Philbert hervorragend. "So mancher große Verein kann davon nur träumen." Bis heute sei die Mitgliederzahl von einst 20 auf 655 Personen gestiegen. Auch in gesellschaftlicher Hinsicht habe sich der TSV von Anfang engagiert. Abschließend bedankte sich der scheidende Vorsitzende bei allen, die zur positiven Entwicklung beigetragen haben.

Oberturnwartin Uta Habedank berichtete unter anderem von diversen Wettkämpfen, dem Schauturnen und den Trainingslagern. Besonders hob sie das alljährliche Schauturnen hervor, welches von der Öffentlichkeit hervorragend angenommen werde. Der Kassenbericht von Regina Schraml zeigte, dass der Verein trotz vielfältiger Ausgaben eine solide finanzielle Grundlage besitzt. Ein Dank ging an die Spender und Gönner des Vereins.

Nadeln und Geschenke

Die neue Vorsitzende Doris Reiß bedankte sich nach den Wahlen bei ihrem Vorgänger für die Arbeit in den vergangenen Jahren und übergab ein kleines Geschenk. Schließlich standen Ehrungen an. Für 25 Jahre Vereinstreue wurden Christoph Däubner, Andrea Huber, Martin Weidinger und Markus Zitzlmann mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Turnerbundes in Silber ausgezeichnet. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Marion de Valerio, Ulrike Rieß, Gerald Schwan sowie Birgit Wohlrab mit dem Ehrenzeichen in Silber mit Gold geehrt. Seit 50 Jahren gehören Edmund Fuchs, Gabi Müller und Herbert Schübel dem TSV an. Gar 60 Jahre Vereinstreue bewiesen Heidrun Burger, Horst Burger, Karin Gold, Volkmar Golle, Ilse Grunert, Heinrich Krützfeldt, Udo Meier, Hermann Pöhlmann, Brunhilde Frank, Anni Fuhland, Getraut Neumann, Karl Seeharsch und Erika Werner. Sie erhielten Urkunden sowie die Ehrennadel des BLSV, eine Rose und eine Flasche Sekt bzw. einen Geschenkkorb.
Für langjährige Vorstandsmitgliedschaft oder Vereinstätigkeit wurden Regina Schraml, Doris Reiß, Beate Hilpert, Anni Fuhland, Frieda Vogelhuber, Jessica Sommer, Mark Freitag, Sandra Hollmann, Iris Zeitler, Ingrid Köstler, Heidrun Neumann-Riedl, Birgit Wohlrab, Monika Tröger und Alfons Philbert ausgezeichnet.

Bürgermeister Ernst Neumann dankte den engagierten Mitgliedern, die den Verein zu dem gemacht hätten, was er heute sei - nämlich eine Anlaufstation für alle Sporttreibenden in der Gemeinde. Der TSV trage zum Wohle der Jugend und der gesamten Gemeinde bei. Neumann sicherte weiterhin Unterstützung zu.
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