11.01.2018 - 16:16 Uhr
PechbrunnOberpfalz

Neujahrsempfang SPD Pechbrunn "Neuwahlen sind keine Lösung"

Beim Neujahrsempfang macht Landtagsabgeordnete Annette Karl der Pechbrunner SPD ein Kompliment: "Es ist schön, solche Ortsvereine zu haben, die das ganze Jahr aktiv sind." Sie redet den Genossen aber auch ins Gewissen.

SPD-Ortsvorsitzende Isgard Forschepiepe (links, stehend) berichtet von den Aktivitäten der SPD. Mit dabei waren Landtagsabgeordnete Annette Karl (Dritte von links), Bezirkstagskandidatin Brigitte Scharf (Vierte von links) und SPD-Kreisvorsitzender Rainer Fischer (Sechster von links). Bild: jr
von Josef RosnerProfil

"Neuwahlen sind doch keine Lösung. Wir als SPD haben klare Vorstellungen, die umgesetzt werden müssen, wenn wir wieder in eine Große Koalition eintreten sollen", sagte Landtagsabgeordnete Annette Karl beim Neujahrsempfang der Pechbrunner SPD im Sportheim. Sie lobte die SPD-Kandidaten für die Landtagswahlen und wünschte sich, dass sich die SPD noch stärker um die Probleme der Menschen kümmert. Die Landtagsabgeordnete gab zu, dass es den Menschen in der Region gut geht. Umso erstaunlicher sei das hohe Wahlergebnis für die AfD bei der Bundestagswahl. Karl forderte Lösungen für den sozialen Wohnungsbau. "Hier müssen wir klotzen und nicht nur kleckern."

Für Ortsvorsitzende Isgard Forschepiepe ist "Jamaika" kläglich gescheitert. "Obwohl wir als SPD keinesfalls mehr eine Große Koalition wollten, müssen wir nun Gespräche angehen", sagte sie.

Anschließend blickte sie auf die Aktionen im Ortsverein zurück: Da war zum einen der Neujahrsempfang mit Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch, das Frauenfrühstück mit Kathrin Karban-Völkl sowie die Besuche beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen und in Mitterteich. Besucht wurde weiter ein Frauenfrühstück in Altenstadt, eine Ortsvereinskonferenz in Pressath und zwei Diskussionsabende in Konnersreuth. Gut angenommen wurde eine Ostereier-Suchaktion und das Ferienprogramm im Museum Mitterteich. Verteilt wurde auch wieder der Abfuhrkalender mit Weihnachtsgrüßen.

Bezirkstagskandidatin Brigitte Scharf sei "das soziale Gewissen unserer Partei". Alexander Dobrindt sprach sie jeglichen Sachverstand im Umgang mit den kleinen Leuten ab: "Der hat doch keine Ahnung, wie kleine Leute, wie Familien täglich ums Überleben kämpfen." Scharf findet, es sei vor allem der SPD zu verdanken, dass es konkrete Verbesserungen für die Menschen gibt, "nur die Medien berichten darüber nicht". Sie machte deutlich, dass sie eine stolze Sozialdemokratin ist. "Schämen sollten sich jene, die unsere SPD nur kritisieren, ohne auf die Menschen zu achten."

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