15.03.2018 - 20:00 Uhr
Pechbrunn

Ehrenabend beim SV Pechbrunn-Groschlattengrün Besondere Würdigung für Karl Hindringer

Zahlreiche Mitglieder würdigte der SV Pechbrunn-Groschlattengrün bei einem Ehrenabend im Sportheim. Höhepunkt war die Ernennung des Vorsitzenden Karl Hindringer zum Ehrenmitglied. Ehrenamtsbeauftragter Roland Zeitler dankte Hindringer, der seit 2009 an der Spitze steht, für dessen Engagement. "Du führst den Verein mit ruhiger Hand durch die Klippen, die das Leben bereit hält."

Zahlreiche Mitglieder zeichnete der SV Pechbrunn-Groschlattengrün aus. Im Bild (sitzend, von links) Erwin Pfletscher, Ramona Zeitler, Fahnenpatin Martina Leancu und Vorsitzender und Ehrenmitglied Karl Hindringer sowie (stehend, von links) Bürgermeister Ernst Neumann, Anton Hollmann, Lothar Neumann, Heinrich Zitzlmann, Roland Zeitler, Ludwig Hecht, Johannes Pirner, Daniel Albert und Dominik Hindringer. Bild: jr
von Josef RosnerProfil

Vielen weiteren Mitgliedern dankte Zeitler für ihre Treue zum SV und ihren Einsatz. "Das Ehrenamt wird in unserem Verein groß geschrieben, wir haben alle Ämter besetzt, unser Verein lebt", sagte Zeitler. Ziel sei es, die Jugend auch verstärkt auf Funktionärsebene einzubinden. Schon seit 70 Jahren beim SV ist Karl Bauer, den Roland Zeitler als "Vereins-Ikone" bezeichnete. Seit 60 Jahren dabei sind Rudolf Dressel, Alfred Lachmann, Erwin Pfletscher und Otto Rasp. Vor 50 Jahren kamen Ludwig Hecht, Lothar Neumann, Manfred Burger, Anton Hollmann, Josef Müller, Herbert Zeitler und Günther Maurer zum SV, vor 40 Jahren traten Christian Hollmann, Jutta Albert, Wilfried Bassek und Fahnenpatin Martina Leancu bei. Seit 25 Jahren dabei sind Florian Döllinger, Christian Köstler, Julia Kraus, Markus Nothaft, Johannes Pirner, Christoph Pirner, Benedikt Schwan, Wolfgang Watzke, Ramona Zeitler, Daniel Albert, Christoph Fuchs, Robert Hecht, Karl Hindringer, Dominik Hindringer, Manuel König, Patrick Lang und Heinrich Zitzlmann.

Vorsitzender Karl Hindringer dankte den Jubilaren für ihre Treue, diese sei keine Selbstverständlichkeit. Voller Stolz betonte er, dass der SV eine der schönsten Sportanlagen im Fußballkreis habe. "Diese Sportanlage haben unsere Vorgänger für uns gebaut. Diese zu erhalten und der Jugend zur Verfügung stellen zu können, muss unser Ziel sein". Hindringer würdigte die intensive Jugendarbeit, die ohne ehrenamtlichen Einsatz nicht funktionieren würde.

Im Namen der Spendengemeinschaft "SV-Freunde" dankte Vorsitzender Ludwig Hecht für die gute Zusammenarbeit. "Solche Mitglieder, wie wir sie haben, braucht jeder Verein." Die Ernennung zum Ehrenmitglied habe Karl Hindringer verdient, so Hecht. "Was er leistet, ist aller Ehren wert." Hecht erinnerte daran, dass die Spendengemeinschaft den Verein seit 1984 mit stolzen 210 000 Euro unterstützt habe. Er wünschte sich, dass der Verein stets genug ehrenamtliche Kräfte findet. "Ohne unseren SV würde unserer Gemeinde etwas fehlen." Auch Bürgermeister Ernst Neumann gratulierte dem SV dazu, über solch treue Mitglieder zu verfügen. In größeren Städten schlügen viele Vereine Alarm, weil es keinen Nachwuchs und kein Engagement mehr gebe. "Bei uns im Dorf ist es noch etwas leichter."

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