Gemeinderat gibt grünes Licht
Burschen bauen neue Bleibe

Auf dieser abgesteckten Fläche hinter dem Freibad soll das neue Vereinsheim des Burschenverein Pechbrunn entstehen. Vorgesehen ist ein Häuschen in Holzbauweise. Bild: jr
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Pechbrunn
06.04.2018
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Einstimmig grünes Licht gibt der Pechbrunner Gemeinderat für die Anfrage des örtlichen Burschenvereins zum Bau eines neuen Vereinsheims. Noch in diesem Jahr soll das Häuschen fertig sein.

Entstehen soll der Neubau beim ehemaligen Bauhof hinter dem Freibad. Das Grundstück ist in Privatbesitz und soll an die Burschen verpachtet werden. Bürgermeister Ernst Neumann machte deutlich, dass er das Anliegen der Burschen unterstütze. "Das sind alles anständige Leute. Ich glaube nicht, dass wir da Probleme bekommen", sagte er in der Sitzung am Mittwochabend und verwies auf vier anwesende Vereinsmitglieder.

Neumann erklärte, dass die Burschen dringend eine Unterkunft benötigten, weil der bisherige Standort in der Nähe des Basaltwerkes nicht mehr geeignet sei. Geschaffen werden soll ein Gebäude in Holzbauweise, das sowohl dem Aufenthalt, als auch als Lager für Vereinsutensilien dienen soll. Eine Wasserversorgung sei nicht vorgesehen, auch Schmutzwasser werde nicht anfallen. Die Burschen sollen die angrenzenden öffentlichen WC-Anlagen nutzen, die für die Freibadbesucher zur Verfügung stehen. Eine Zufahrtsmöglichkeit zu dem Grundstück ist ebenfalls gegeben, eingetragen werden muss noch das Geh- und Fahrtrecht für den Verein. Eine "dingliche Sicherung" der Zufahrt wird von der Gemeinde in Aussicht gestellt. Mit der weiteren Beurteilung des geplanten Bauobjekts wird sich jetzt das Landratsamt beschäftigen.

Burschen-Vorsitzender Dominik Wolf erklärte am Donnerstag auf Nachfrage, dass bis spätestens Mitte Mai mit den Bauarbeiten begonnen werden soll - vorbehaltlich der Zustimmung des Landratsamtes. Den Großteil der Arbeiten will der über 100 Mitglieder zählende Verein in Eigenleistung erbringen. Entstehen soll ein Holzbauwerk auf einer Betonplatte, die Grundfläche soll zehn mal sieben Meter groß sein. Die Kosten bezifferte Wolf auf maximal 20 000 Euro, ein Förderantrag an die Gemeinde ist schon gestellt. Die Restfinanzierung will der Verein mit Eigenmitteln und mit Unterstützung von Sponsoren stemmen. Zum Zeitplan sagte Dominik Wolf: "Unser gemeinsames Ziel ist die Fertigstellung bis zum Spätherbst."

Das sind alles anständige Leute. Ich glaube nicht, dass wir da Probleme bekommen.Bürgermeister Ernst Neumann
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