Große Trauergemeinde nimmt in Pechbrunn und Groschlattengrün Abschied von Karl Völkl
In der Heimat tief verwurzelt

Der Schützenverein Groschlattengrün gab dem verstorbenen Karl Völkl ein letztes Geleit. Bild: jr
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Pechbrunn
16.12.2016
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Pechbrunn/Groschlattengrün. "Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um ihn und sprach: ,Komm heim'". Mit diesen Worten begann Bürgermeister Ernst Neumann seine Traueransprache für den am Montag verstorbenen Karl Völkl. Hunderte Menschen hatten sich am Donnerstagnachmittag zum Gottesdienst in der Pfarrkirche Herz Jesu eingefunden, um dem langjährigen früheren Gemeinderat und jahrzehntelangen Reporter die letzte Ehre zu erweisen.

Den Trauergottesdienst in der prall gefüllten Kirche zelebrierte Pfarrer Dr. Cyprian Anyanwu. Dabei nannte er die wichtigsten Stationen im Leben von Karl Völkl und erzählte von seinem letzten Gespräch mit ihm bei einem Krankenbesuch. Dabei habe Völkl betont: "Ich durfte viele Menschen kennenlernen, dafür bin ich dem lieben Gott sehr dankbar."

Bürgermeister Ernst Neumann erinnerte daran, dass Karl Völkl aufgrund seiner vielfältigen Verdienste Träger der Bürgermedaille in Gold war. Insgesamt 30 Jahre lang gehörte Völkl dem Gemeinderat an, zuerst in Groschlattengrün, später in Pechbrunn. Von 1984 bis 1990 war er auch 2. Bürgermeister. "Er hat die Geschichte seiner Heimatgemeinde beeinflusst wie nur wenige andere", sagte Neumann. Völkl sei tief verwurzelt in den Vereinen gewesen und habe mit der Berichterstattung für den "Neuen Tag" und die "Frankenpost" seine Heimat in die Zeitung gebracht. Mit Stift und Kamera habe er über viele Jahrzehnte das Geschehen in seiner Gemeinde dokumentiert. "Er hat mehr für die Gemeinde getan, als ihm wohl bewusst war", so Neumann. Weitere Redner waren für die Feuerwehr und den Schützenverein Groschlattengrün dessen Vorsitzende Birgit Wohlrab sowie Karl Hindringer für den SV Pechbrunn-Groschlattengrün. Beide würdigten das unermüdliche Engagement des Verstorbenen, der in den örtlichen Vereinen zu Hause gewesen sei. Nach dem Gottesdienst wurde Karl Völkl auf dem Friedhof seines Geburts- und Wohnortes Groschlattengrün zur letzten Ruhestätte begleitet.
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