Pechbrunner Brandschützer zeichnen treue Mitglieder aus - 11 Einsätze und 24 Übungen
Seit 65 Jahren bei der Feuerwehr

Urkunden gab es für langjährige Mitglieder der Pechbrunner Feuerwehr. Im Bild (sitzend, von links) Hubert Protschky, Fritz Bartsch und Michael Rahm sowie (stehend, von links) Kommandant Willi Lippold, Bürgermeister Ernst Neumann, Vorsitzender Alois Röber und Wolfgang Rögner. Bild: kro
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Pechbrunn
10.01.2017
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Langjährige Mitglieder standen im Mittelpunkt, als die Feuerwehr Pechbrunn am Dreikönigstag zur Jahreshauptversammlung in den Gasthof Obst einlud. Ganz besonders wurde Fritz Bartsch geehrt, der seit 65 Jahren zur Wehr zählt. Auf fünf Jahrzehnte bei der Feuerwehr kann Bernhard Obst zurückblicken. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Wolfgang Rögner, Michael Rahm, Werner Fleischer und Wolfgang Wegmann ausgezeichnet, seit 25 Jahren sind Karl-Heinz Brand, Norbert Müller, Helmut Rüger, Hubert Protschky, Theo Ernstberger und Klaus Urbanczyk dabei.

148 Mitglieder

In seinem Rechenschaftsbericht sprach Vorsitzender Alois Röber von einem ruhigen Jahr. An allen örtlichen Festen habe die Wehr teilgenommen, zudem habe man so manches Fest der Nachbarwehren besucht. Ein Höhepunkt im Vereinsleben sei am 11.11. die Hochzeit der Feuerwehrkameradin und ehemaligen Marktredwitzer Faschingsprinzessin Inge Fischer gewesen. Rauchmelder an Familien mit Neugeborenen habe die Feuerwehr aus Mangel an Nachwuchs nicht übergeben. 2017 sollen aber wieder welche verschenkt werden. Die Zahl der Mitglieder bezifferte Röber auf 148.

Kommandant Willi Lippold informierte über elf Ernstfall-Einsätze, davon seien acht Mal technische Hilfeleistungen gefragt gewesen. Hinzu kamen noch 24 Übungen. Während der Brandschutzwoche habe die Pechbrunner Wehr eine Übung im gemeindlichen Kinderhaus durchgeführt. Dabei sei ein Brand mit Personenrettung angenommen worden. Beteiligt waren daran auch die Wehren aus Groschlattengrün, Mitterteich und Konnersreuth.

Bürgermeister Ernst Neumann dankte den Aktiven für die Bereitschaft, anderen zu helfen und dafür die Freizeit zu opfern. Ohne dieses großartige ehrenamtliche Engagement könnte eine Wehr nicht funktionieren. Neumann sicherte der Pechbrunner Wehr auch künftig die Unterstützung der Gemeinde zu.
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