Verbandsversammlung der IKOM Stiftland in Pechbrunn
„Stiftland - Ein Geschenk für die Seele“

Acht der zehn beteiligten IKOM-Kommunen erhalten eine einheitliche Beschilderung, die am Montagvormittag im Rahmen einer Sitzung im Rathaus Pechbrunn vorgestellt wurde. IKOM-Vorsitzender Roland Grillmeier (10. von links) freute sich, dass die zweijährige Vorarbeit nun abgeschlossen ist. Jetzt geht es an die Ausschreibung und an die Umsetzung der Beschilderung.
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Pechbrunn
21.02.2018
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Die Finanzierung ist kein Pappenstiel: 581 000 Euro kostet das neue touristische Beschilderungskonzept der Interkommunalen Zusammenarbeit (Ikom) Stiftland. Damit werden nicht nur Tafeln finanziert, sondern auch ein Logo und ein neuer Slogan.

Im Rathaus in Pechbrunn stellte die Ikom am Montag ihr Beschilderungskonzept vor. Acht der zehn Mitgliedskommunen werden es in ihrem Bereich umsetzen. Konnersreuth und Pechbrunn verzichten darauf, da sie vor einigen Jahren bereits in ein neues Beschilderungskonzept investiert haben.

2656 Tafeln werden gebraucht. Die sind nicht ganz billig. Die Ikom rechnet mit Kosten in Höhe von 581 502 Euro, wobei 553 180 Euro davon förderfähig sind. Die Kommunen hoffen auf eine 70-prozentige Förderung. Gibt es diesen Zuschuss, würde dies 387 226 Euro ausmachen, den Rest müssten die acht beteiligten Kommunen selbst tragen. Aufgestellt werden sollen die Schilder heuer und im kommenden Jahr. Vorsitzender Roland Grillmeier und Geschäftsführer Wolfgang Kaiser von der Ikom freuten sich, dass das touristische Beschilderungskonzept "nun endlich Realität wird". Die Städte Bärnau, Mitterteich, Waldsassen und Tirschenreuth sowie die Gemeinden Leonberg, Neualbenreuth, Plößberg und Mähring wollen damit Themenwanderwege einheitlich beschildern, digitale Stelen und Stahl-Stelen aufstellen sowie an historisch bedeutsamen Gebäuden Erläuterungstafeln anbringen.

Erarbeitet haben die Tourismusexperten der Kommunen das Konzept mit Robert Leiner von der iq-Produktgesellschaft und dem Marketingbüro C 3. Damit verbunden sind auch ein neues Logo und der neue Werbeslogan "Stiftland - Ein Geschenk für die Seele". Sie sollen das Stiftland zu einer Marke machen, die gut in die touristische Vermarktung des Landkreises eingebettet ist.

Ziel des Beschilderungskonzepts sei es, die Attraktivität sowohl für die heimischen Bürger, als auch für Gäste weiter zu steigern. Auf leicht verständliche und gut lesbare Texte werde deshalb besonders Wert gelegt. Alle Schilder werden zweisprachig (deutsch und tschechisch) verfasst. Bürgermeister Grillmeier freute sich, dass damit eine zweijährige Planungszeit von Erfolg gekrönt ist.
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