23. Gaudiwurm in Pfreimd
Hauch von Jamaika im Winter

Der 23. Gaudiwurm durch die Stadt war auch in diesem Jahr ein Besuchermagnet. Bei strahlendem Sonnenschein schlängelten sich zahlreiche Gruppen vom Marktplatz bis zur Tännesberger Straße. Bilder: hm (7)
Freizeit
Pfreimd
13.02.2018
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Das einzige, was vom Himmel regnet, sind Bonbons. Bei strahlendem Sonnenschein setzt sich der 23. Gaudiwurm in Bewegung. 25 fantasievoll gestaltete Faschingswagen aus der ganzen Region sind in die Landgrafenstadt gekommen, um bei diesem Event dabei zu sein.

Natürlich war auf dem überfüllten Marktplatz Stimmung pur angesagt: Ob aus Stulln, Nabburg, Brudersdorf, Hiltersdorf, Schnaittenbach, Wernberg-Köblitz, Trausnitz, Trichenricht und Rottendorf oder aus Luhe, Neunaigen, Dieterskirchen, Niedermurach und Oberviechtach: Alle hatten auf ihren Festwägen großen Spaß und versorgten die Zuschauer reichlich mit Getränken, Bonbons und anderen Kleinigkeiten.

Natürlich durften neben vielen örtlichen Gruppen auch die Beiträge aus Stein (Motorradfreunde), Hohentreswitz, Iffelsdorf (Hexenhaus) nicht fehlen. Das Team der Werbegemeinschaft wurde beim Auswerfen der Bonbons tatkräftig von Landrat Thomas Ebeling unterstützt. Bürgermeister und Stadtrat waren ebenfalls mit von der Partie und setzten sich auf ihrem Faschingswagen mit "Jamaika" auseinander: "Was im Bund nie möglich war, ist in Pfreimd schon lange klar". Fesche Gardemädchen aus Stulln und Nabburg, Engel, Perchten und andere wilde Teufelsgestalten, das "Down-Town-Team" mit Josef Reichl, das Thema "Pfreimder Wirtshauskultur" der Pfarrjugend, die "GroKo", "Helden deiner Kindheit" (Kirwaverein) und manch anderer phantasievoller Beitrag prägten den langen Zug, der nach einer Kehre an der Tännesberger Straße den Marktplatz zum Ziel hatte. Dort sorgte vor großer Kulisse die Band "Rundumadum" für Musik, Stimmung und gute Laune. Es wurde getanzt, "Bob gefahren" und geschunkelt, während sich die Helfer der Werbegemeinschaft um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten. Die Faschingsfreunde feierten zünftig weiter, und erst nach einigen Stunden kehrte wieder Ruhe auf dem Marktplatz ein.
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