Asklepios spendet an die Tschernobyl-Hilfe
Bettwäsche für Ukraine

Geschäftsführer Marius Aach und Marianne Freund von den Asklepios-Kliniken stellten Bettwäsche für die Tschernobyl-Hilfe zur Verfügung. Sie wird nun in die Ukraine gebracht. Bild: exb
Freizeit
Pfreimd
17.08.2017
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Dr. Josef Ziegler, Leiter der "Aktion Tschernobyl", erhielt eine Spende an Bettwäsche und Bettwaren von der Orthopädischen Klinik Lindenlohe und vom Krankenhaus Oberviechtach, beide der Asklepios-Gruppe gehörend. In einem persönlichen Gespräch erläuterten der Geschäftsführer des Hauses in Lindenlohe, Marius Aach, und die Leiterin der Verwaltung in Oberviechtach, Marianne Freund, dass die hochwertige Ware in ihren Häusern nicht mehr benötigt werde, da eine Umstellung auf Leihwäsche erfolgt sei.

Sie solle dennoch weiter eine sinnvolle Verwendung finden und gut genutzt werden. Zudem sei den Verantwortlichen der Asklepios-Kliniken wichtig, nachvollziehen zu können, wohin die Ware gelangt. Mit Dr. Ziegler und dem humanitären Verein aus Pfreimd, der bereits seit mehr als 25 Jahren medizinische Hilfe in der Ukraine leistet, seien diese Bedingungen erfüllt. Empfänger sind, so Dr. Ziegler, entweder Krankenhäuser in den von der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl betroffenen Regionen oder medizinische Zentren, die überwiegend strahlengeschädigte Menschen behandeln.

Naroditschi, Jagotin, Uljanovka und die Neurochirurgische Klinik in Kiew sind nur einige der Häuser, die in den vergangenen Jahrzehnten Hilfe aus der Oberpfalz erfahren konnten. Üblicherweise müssen die Patienten und deren Familien in der Ukraine selbst sorgen für Medikamente, Nahrung und Wäsche. Mit der Lieferung von Bettwäsche wird ihnen eine große Belastung genommen. Voraussichtlich noch in diesem Jahr werden 23 Container ihre Zielorte erreichen. So helfen die Asklepios-Kliniken Lindenlohe und Oberviechtach ganz konkret bei der medizinischer Versorgung der Menschen in der Ukraine.
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