400 Gäste lassen sich beim Konzert der Stadtkapelle verzaubern
Zoigl zur musikalischen Kost

Die Stadtkapelle und die von Veronika Süß geleitete Nachwuchsgruppe "Jump" verzauberten ihr Publikum. Bilder: hir (2)
Kultur
Pfreimd
09.04.2018
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Dirigent Thomas Reck spornte seine Musiker zu Höchstleistungen an

Ganz wie man es an einem Samstagabend gewöhnt ist, ertönt die Eurovisionsmelodie von der Tribüne der Landgraf-Ulrich-Halle und kündigt Unterhaltung auf hohem Niveau an. 400 Gäste lassen sich vom "Musikzauber" der Stadtkapelle begeistern.

Den ersten musikalischen Höhepunkt setzte die Nachwuchsformation "Jump", welche ihren ersten großen Auftritt bravourös absolvierte. Unter der Leitung von Veronika Süß gaben die Jungmusiker Regina Häusler, Nicolas Fuchs, Simon Krös, Paul Zenger und Jakob Süß einen Einblick in die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Stadtkapelle.

Wie beim Grandprix

Zu den Tagesschau-Klängen betraten die Moderatoren des Abends die Bühne: Thorsten Eckert und Thomas Reck führten gekonnt und mit Witz durch das abwechslungsreiche musikalische Programm. Nach einen Willkommensgruß an die Ehrengäste, darunter Bürgermeister Richard Tischer, stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl sowie eine Abordnung der Musikkapelle Grünsfeld, legte die Stadtkapelle mit unterhaltsamen, abwechslungsreichen und zauberhaften Melodien los. Wieder fühlte sich das Publikum ins Fernsehen versetzt, wurde doch zu Beginn mit dem Stück "So schön ist Blasmusik" von Martin Scharnagl die Erkennungsmelodie des "Grandprix der Volksmusik" eindrucksvoll vorgetragen. Den ganzen Abend agierten alle 27 Musiker unter der Leitung von Dirigent Thomas Reck wie eine geschlossene Einheit. Vor allem das abwechslungsreiche Repertoire von Märschen über Polka und Filmmusik bis hin zu fast jazzigen Klängen begeisterte das Publikum.

Der "Russian Folk Dance" brachte mit Russland das größte Land der Welt zu Gehör und genauso hörte sich das Werk des Komponisten Alan Robinson an: mächtig, wild und ungezähmt. Das folgende Stück "Cloud(ius) der Wolkenmann" setzte einen bewussten ruhigen Kontrapunkt. Mit dem bekannten Thema aus der Verfilmung des Literaturklassikers "Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien öffneten die Interpreten in vielen Köpfen der Zuhörer die Tore ins Auenland. Nicht umsonst wurde der Komponist Howard Shore für diese epische Musik mit einem Oscar ausgezeichnet. Oscarverdächtig war die Darbietung der "Heublumen-Polka" von Kurt Gäble und "Stets treu": Mit Mozartklängen wurde das Publikum in die Pause verabschiedet.

Den musikalischen Genüssen konnten die gastronomischen Genüsse das Wasser reichen. Das Team um die Vereinswirte Justin und Renate Herdegen boten schmackhafte Snacks an. Vor allem das Zoigl vom Fass fand reißenden Absatz.

Zu Beginn des zweiten Teils des Abends spielte die kleine Formation der Stadtkapelle auf: "Die Böhmischen 13". Auch mit traditioneller Blasmusik schafften es die Akteure, ihr Publikum zu verzaubern.

Mit "Djembé Funk"

In der großen Formation wurde wieder Musik aus dem TV adaptiert. Das "A-Team" gehört zu den erfolgsreichen amerikanischen Fernsehserien und die Titelmusik ist vielen heute noch bekannt. Sie stammt aus der Feder von Mike Post und Pete Carpenter und wurde für das Blasorchester von Frank Bernaerts arrangiert. Mit dem "Djembé Funk" ging die musikalische Weltreise weiter nach Afrika. Vor dem rasanten Finale bedankten sich Thomas Reck und Thorsten Eckert bei allen, die es braucht, einen Abend lang mit Musik zu verzaubern: Justin Herdegen für die Verpflegung, Dominik Pflaum für die Technik , den Blumenhof Butz für den Blumenschmuck, der Stadt Pfreimd und vor allem allen Musikern für die langwierige Probenarbeit. Ein musikalisches Feuerwerk brannten die Akteure am Ende des kurzweiligen Abends ab. Mit dem Medley "Abba Gold" wurden Highlights aus den 70er Jahren auf die Bühne gebracht.
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