Margit Hohl liest die Geschichte "Der Mondscheindrache"
Märchen zwischen Büchern

Margit Hohl (links) lass bei der letzten Märchenstunde dieser Saison die Geschichte vom Mondscheindrachen. Bild: sus
Kultur
Pfreimd
25.03.2018
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Die Saison der Märchenstunden in der Stadtbücherei endete mit einem fulminanten Abenteuer. Margit Hohl nahm die 30 Zuhörer mit in die Geschichte "Der Mondscheindrache" von Cornelia Funke. Gespannt verfolgte das Publikum den Kampf eines Drachen und eines weißen Ritters in Philipps Zimmer in der Spieleburg. Plötzlich war der Drache, verfolgt von einem weißen Ritter, auf seinem Pferd aus dem aufgeschlagenen Buch gekommen. Mit Philipps Hilfe gelang es dem Drachen seinen Verfolger wieder in das Buch zurück zu schicken. Philipp selbst schrumpfte wie von Zauberhand selbst auf Daumengröße und half tapfer bei der Verteidigung der Burg mit. Am nächsten Tag war er wieder "normal" groß, ein Zauber eben, der nur für die Zeit des Mondscheins anhält. Der Drache war seinerseits wieder in das Buch zurück geschlüpft, jedoch in eine Geschichte ohne weiße Ritter.

Die Kinder genossen den Vortrag von Margit Hohl sichtlich und rückten ganz eng an sie, um einen Blick ins Buch zu erhaschen. Margit Hohl ließ die Geschichte lebendig werden, sie wieherte wie ein Pferd, brüllte wie ein Ritter und fauchte wie der kleine Drache.

Anita Häusler umrahmte die Märchenstunde auf ihrem Keyboard und kam auch dem Wunsch des Publikums nach, "Hänschen klein" noch einmal zum Mitsingen zu wiederholen. Die Märchenstunden in der Stadtbücherei gehen nun in die Sommerpause und werden im Oktober wieder beginnen.
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