20.01.2004 - 00:00 Uhr
PfreimdOberpfalz

Sozialpädagogische Gruppe soll im städtischen Klostertrakt einziehen Nicht so personalintensiv

Eine heilpädagogische Jugendhilfestation sollte in das sanierte Obergeschoß des städtischen Klostertraktes einziehen. Da das Sozialministerium jedoch die Fördermittel für derartige Projekte gestrichen hat, muss die Arbeiterwohlfahrt umdenken.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Verwaltungsoberamtsrat Hans Prem teilte den Stadträten in der letzten Sitzung mit, dass nun eine sozialpädagogische Gruppe angepeilt wird. Sie ist "personell einfacher", also kostengünstiger, zu gestalten. Zudem besteht die Möglichkeit Fördermittel aus dem neuen Bundesprogramm " Zukunft, Bildung, Betreuung 2003 bis 2007" zu erhalten - bis zu 90 Prozent. Die AWO hofft natürlich auf Gelder aus diesem Programm.

Vorher hatte jedoch der Stadtrat einen Grundsatzbeschluss über die bauliche Trägerschaft zu fassen. Sie würde auch bei dem abgewandelten Projekt mitziehen, so der einstimmige Tenor.

Starke Regengüsse haben zu gravierenden Abschwemmungen geführt. Bürgermeister Albert Maier stellte klar, dass die Anlieger verpflichtet sind, die Straßen zu reinigen und den von ihren Grundstücken abgeschwemmten Humus wieder abzufahren.

Auch in Sachen Winterdienst sei es zu einigen Bürgern anscheinend noch nicht vorgedrungen, dass auch die Straßen und Gehwege an unbebauten Grundstücken vom Eigentümer zu räumen und zu streuen sind. Bürger, die ihrer Pflicht nicht nachkommen, werden nun schriftlich darauf hingewiesen, dass sie zwischen 7 und 20 Uhr zu Schneeschaufel und Streusalz greifen müssen.

Von der Spielvereinigung lag dem Stadtrat ein Zuschussantrag vor. Er wird jedoch zusammen mit dem Haushalt behandelt.

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