Tschernobyl-Initiative seit gestern mit 50 Tonnen an Geräten unterwegs
Hilfskonvoi rollt in die Ukraine

Lokales
Pfreimd
27.04.2013
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(ggö) Zum mittlerweile 23. Mal brach gestern ein Hilfskonvoi in die Ukraine in die Region um Tschernobyl auf. Fünf Sattelzüge und fünf Begleitfahrzeuge, beladen mit 50 Tonnen an medizinischen Geräten, starteten am Freitagmorgen auf dem Appellplatz der Pfreimder Bundeswehrkaserne in Richtung Osten. Es sind inzwischen keine Lebensmittel und keine Bekleidung mehr an Bord so wie es noch in den Anfangsjahren der Fall war. Allerdings führen die Helfer eine Vielzahl an Geschenkpäckchen mit, die für Kinder in Schulen, Waisenhäusern und Kindergärten gedacht sind.

Organisator Dr. Josef Ziegler und seine 24 Begleiter haben sich für diese einwöchige Reise, auf der sie ungefähr 3500 Kilometer zurücklegen, sehr sorgfältig vorbereitet. Einige aus diesem Team haben schon große Erfahrung mit den Konvoi-Fahrten, sind sie doch schon von Anfang an mit dabei. Neun Tage lang wird die Gruppe aus der Oberpfalz auf Achse sein.

Ihre Anlaufstationen sind die Städte Jagotin und Naroditschi sowie das Krankenhaus in Slywutytsch. Ziel ist es erneut, die medizinische Versorgung von Menschen zu verbessern, denen nach der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl eine Evakuierung nicht erspart blieb. Die Rückkehr ist für Samstag, 27. April, geplant.
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