15.04.2018 - 20:00 Uhr
PfreimdOberpfalz

Bauausschuss auf Tour VdK findet Gehör bei Ausschuss

Anregungen aus einer gemeinsamen Begehung mit Vertretern des VdK beschäftigen den Bauausschuss in seiner zweiten Sitzung in diesem Jahr. So kann Bürgermeister Richard Tischler VdK-Vorsitzende Gerdi Gradl begrüßen. Vor allem die "älteren Semester" wünschen sich seniorengerechte Ruhebänke.

Um seniorengerechte Bänke ging es am Marktplatzbrunnen, als sich der Bauausschuss mit einem Anliegen des VdK beschäftigte. Bild: hm
von Alfred HammerProfil

Es kam deshalb vom VdK der Vorschlag, die rund um den Marktplatzbrunnen platzierten Ruhebänke durch behindertenfreundliche Ausführungen zu ersetzen. Diesem Wunsch kam der Bauausschuss gerne nach und sprach sich gleich für sieben neue Bänke unter Einbeziehung der Sitzgelegenheiten bei den beiden Bushaltestellen aus. Auf der Wunschliste stand auch ein gehfreundlicher Pflasterbelag am Marktplatz und in der Leuchtenberger Straße. In einem ersten Schritt wird nun ein besseres Fugenmaterial, das dem Pflasterbelag mehr Festigkeit gibt, eingebaut.

Mehr Licht gewünscht

Im Bereich der Autobahnunterführung in der Tännesberger Straße wünscht sich der VdK eine bessere Ausleuchtung. Die Stadt wird zunächst mit der Autobahndirektion Kontakt aufnehmen. Sollte dies zu keinem Erfolg führen, gilt das Motto "Selbst ist die Stadt".

Im Schlosshof beriet man über die Verbesserung der Parksituation, da es öfters zu widerrechtlichem Parken vor Grundstückseinfahrten und Garagen kommt. Zunächst soll die Polizei um häufigere Kontrollen des Areals bezüglich des Parkverhaltens gebeten werden.

Beseitigt wird die mittlerweile zu groß gewordene Grünanlage bei der Einmündung der Ortsstraße "Am Wall" in die Kreisstraße. Als Ersatzpflanzung ist ein neuer Baum vorgesehen.

Durch vermehrte Biber-Aktivitäten muss der Bauhof immer öfter ausrücken, um in der Straße "Auf der Ram" Straßenschäden zu beheben. Nun kam der Vorschlag, zur Vermeidung weiterer Biberschäden die Uferbefestigung mit größeren Wasserbausteinen zu verstärken.

Probesitzen im Friedhof

Der Kirwaverein plant die Errichtung von Garagen zur Unterbringung der Vereinsgerätschaft. Als Standort ist ein Areal im Bereich der alten Kläranlage vorgesehen. Die Stadt hat mit Abholzungsarbeiten einen ersten Schritt getan; alles Weitere bleibt nun dem Kirwaverein überlassen. Die Holzplanken an den im gesamten Stadtgebiet verteilten Ruhebänke erfordern immer öfter Unterhaltungsbedarf. Im Friedhof präsentierte nun Bauhofleiter Josef Paulus eine Alternative in Form von Kunststoffplanken. Mit dieser Lösung konnte sich das Gremium sofort anfreunden. Über die Details der Umrüstung muss erst noch entschieden werden.

Die Sanierung des Umkleidegebäudes in Hohentreswitz innen und außen hat sich der Bayern-Fanclub Hohentreswitz auf die Agenda geschrieben. Vorsitzender Andreas Lippert erläuterte dem Bauausschuss das Vorhaben. Der Verein würde die Arbeiten in Eigenregie ausführen, wenn die Stadt zur Übernahme der Materialkosten bereit wäre. Dieser Lösung stimmte das Gremium zu. Die in der letzten Sitzung begonnene Diskussion über die Parksituation am Koppelweg fand ihren Abschluss mit der Entscheidung: "Es bleibt wie es ist." Das unerwünschte Parkverhalten im Straßenbereich konnte nur in wenigen Fällen beobachtet werden.

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