08.02.2018 - 20:00 Uhr
Pfreimd

Erneut keine Erhöhung im Kindergartenjahr 2018/2019 - Stadtrat behandelt Bauanträge Kita-Gebühren bleiben konstant

Eltern brauchen für die Betreuung ihrer Kleinen nicht tiefer in die Tasche greifen. Die Kindergartengebühren bleiben konstant. Wenn es nach dem Elternbeirat von St. Martin ginge, müssten familienfreundliche Kommunen sogar noch einen Schritt weiter gehen.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Die letzte Erhöhung liegt vier Jahre zurück. Damals wurden die Gebühren in der kommunalen Kindertagesstätte St. Martin um drei, in der Krippe um vier Euro angehoben. Für die Kernbuchungszeit sind monatlich 66 Euro zu zahlen, Zubuchungen bis sechs Stunden kosten 18 Euro, jede weitere Stunde zwölf Euro. In Pfreimd gibt es allerdings die günstigen Geschwisterermäßigungen, die auch Patchwork-Familien einschließen. Die Vorschulkinder erhalten monatlich einen Elternbeitragszuschuss vom Freistaat Bayern. Für sie ist der Kindergarten bis zu einer Buchungszeit von sieben Stunden beitragsfrei. In der Krippe sind an Kerngebühr 100 Euro, für vier bis fünf Stunden 124 Euro zu zahlen. Jede weitere Stunde Zubuchung wird mit 24 Euro angesetzt.

Als der Stadtrat in seiner Sitzung das Thema "Kindergartengebühren" behandelte, lag dem Gremium auch ein Schreiben des Elternbeirats des Kindergartens St. Martin mit Krippe und Hort vor. Darin wurde daran appelliert, von einer Erhöhung abzusehen und darüber nachzudenken, Krippen-, Kindergarten- und Hortgebühren künftig ganz abzuschaffen. Pfreimd könnte "ein Leuchtturm" in Sachen Familienfreundlichkeit werden. Die Beibehaltung der bisherigen Gebühren wurde einstimmig beschlossen. Stadtrat Mirko Hägler betonte aber auch, dass Pfreimd bereits Leuchtturm für Familienfreundlichkeit sei. Was die Stadt jährlich bei den Kindergärten draufzahle, sei "sechsstellig im mittleren Bereich". Man müsse schon einen Blick auf die Gebühren haben.

Zehn Bauanträge beziehungsweise Voranfragen waren eingegangen. Nur zur Kenntnisnahme war das Projekt der Bundeswehr. Sie baut in der Oberpfalzkaserne Ende des Jahres einen Motorenprüfstand für Panzer. Nicht anfreunden konnte sich die Mehrheit der Stadträte mit einem Wohnhausanbau in Weihern, einer Aufständerung. Entsprechende Befreiungen wurden für ein Wohnhaus mit Doppelgarage in der Schützenstraße erteilt. Einvernehmen bestand auch mit den Voranfragen auf Wohnhausbauten in Döllnitz und am Stadtgraben in Pfreimd. Weitere Häuser entstehen im Baugebiet Mahdwiesen in Weihern und in Löffelsberg. Eine Lagerhalle wird in der Wernberger Straße gebaut, eine Betriebsleiterwohnung und eine Maschinenhalle in Pamsendorf. Abschließend "heilte" der Stadtrat bei einer Gegenstimme dem Umstand, dass das Vereinsheim des Hasenvereins ohne Baugenehmigung "gewachsen" war.

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