20.03.2018 - 19:14 Uhr
Pfreimd

Aktionen am Misereorsonntag Fastensuppe statt Sonntagsbraten

Im Zeichen internationaler Solidarität stand in der Katholischen Pfarrgemeinde der fünfte Fastensonntag, an dem der Misereor-Sonntag gefeiert wird. Vor und nach dem Gottesdienst wurden auf dem Marktplatz Waren aus den Fairen Handel angeboten. Das Team rund um Christoph und Sophie Schnabel verkauften die Klassiker aus dem umfangreichen Sortiment der Handelsgesellschaft "Gepa".

Eine lange Schlange bildete sich bei der Ausgabe der leckeren Fastensuppe im Pfarrsaal
von Alfred HammerProfil

Passend zur 60. Misereor-Fastenaktion gestaltete der Familienkreis "Familie aktiv" der Kolpingsfamilie einen Familiengottesdienst. "Heute schon die Welt verändert? Have you changed the world today?" Dieses Leitwort begleitete die Gläubigen durch die liturgische Feier und schlug eine Brücke zum diesjährigen Projektland Indien. "Familie aktiv" rund um Leiterin Maria Richthammer verdeutlichte auf familiengerechte Art und Weise, wie gemeinsam mit der Kirche Indiens der Weg in eine gerechtere Zukunft gegangen werden kann. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Musikgruppe "nonames" der Kolpingjugend gestaltet.

Zum Fastensuppenessen waren im Anschluss alle Gläubigen in den Pfarrsaal eingeladen. Viele fleißige Hände aus dem Kolping-Familienkreis "Team Familie" hatten unter der Anleitung von Elvira Kalb und Renate Most zwei Varianten zubereitet. Nach der Begrüßung durch den Pfarrgemeinderat und Pfarrer Pater Georg wurde die Suppe von den zahlreichen Anwesenden, unter ihnen der stellvertretende Landrat Arnold Kimmerl und Bürgermeister Richard Tischler, in kurzer Zeit vertilgt.

Ziel der bundesweiten Aktion "Fastensuppenessen" ist es, an einem Sonntag bewusst kürzer zu treten. So führt Fasten zum - wirklichen - Teilen: vom Eigenen abgeben, damit andere über mehr Mittel zum Leben verfügen. Darum sammelten die Initiatoren der Aktion unter dem Slogan "teilen spendet Zukunft" für benachteiligte Menschen in Asien, Lateinamerika und Afrika Spenden. Es wurde angeregt, dass jeder Teilnehmer am Fastensuppenessen das eingesparte Geld für den sonst üblichen Sonntagsbraten gibt.

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