Christbäume und "Bekennerschreiben" des "Täters" an den Ortseingängen
Rote Kugel treibt kuriose Blüten

Fortsetzung der Pfreimder "Kugelgeschichte": Am dem von Unbekannt aufgestellten Christbaum hing ein "Bekennerschreiben". Bilder: hfz (2)
Vermischtes
Pfreimd
19.12.2016
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"Mir ist schon unterstellt worden, dass ich das Ganze inszeniert haben könnte", lacht Bürgermeister Richard Tischler. Eine Polizeimeldung über den Diebstahl und die Zerstörung einer Christbaumkugel, die unter vielen anderen am schön geschmückten Baum am Markplatz hing, bescherte der Stadt Pfreimd ja unerwartete Publicity.

Angesichts des "immensen" Sachschadens von fünf Euro amüsierten sich Leser und Facebook-Nutzer gleichermaßen. Bis aus Holland trafen Kommentare beim Bürgermeister ein. Thomas Leithold aus Rieden und zwei Freunde schickten gar einen Brief und legten 15 Euro für neue Kugeln bei.

Das Ganze gipfelte nun am Wochenende in eine Wiedergutmachungsaktion. Ob es der "Täter" oder ein Scherzbold war? Stadtrat Florian Reger schickte Bürgermeister Richard Tischler kuriose Fotos zu, die er am Sonntag Vormittag gemacht hatte: An zwei Ortseingängen - in der Nabburger Straße beim Hahnenkreuz und an der Straße, die von der Autobahnausfahrt in den Ort führt - standen zwei Weihnachtsbäume. Nicht die schönsten Exemplare, aber mit einigen Kugeln und etwas Glitzer geschmückt. Am Christbaum war ein "Bekennerschreiben" festgemacht. Mit den Bäumen wollte sich der Verfasser "für die Weihnachtskugel entschuldigen", die er vom Marktplatz entwendet und durch seine "überschüssigen Kräfte" zerstört habe. "So war das nicht geplant. Ich hoffe, ich kann die weihnachtliche Stimmung in Pfreimd mit diesem Baum wieder herstellen".
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