17.10.2017 - 20:10 Uhr
PfreimdOberpfalz

Ein Spielparadies für Kinder

Es gibt schon neugierige Blicke über den Zaun. Die Kinder müssen sich zwar noch bis zum Frühjahr gedulden, doch dann wird ihnen an der Bahnhofstraße ein Spielparadies geboten.

Ein großer Teil der Spielgeräte und Sitzmöglichkeiten ist schon montiert. Über 100 000 Euro nimmt die Stadt Pfreimd für den Erlebnis-Spielplatz in die Hand. Bild: Völkl
von Claudia Völkl Kontakt Profil

Bürgermeister Richard Tischler hatte in der Stadtratssitzung den Montagebeginn für 9. Oktober angekündigt. Inzwischen wurde ein Großteil der Ausstattung von der Firma Krambamboul aufgestellt und vom TÜV abgenommen. Der Bauhof sorgt nun noch für Fallschutz, Kiesel und Sand. Ende November werden Netze, Seile und Edelstahlstangen geliefert, erzählt Projektbetreuer Franz Pösl. Wenn alles fertig ist, muss das Gelände noch mit Humus angeglichen und neu angesät werden. Darum macht es wenig Sinn, die Anlage noch heuer zu eröffnen.

In der Sitzung gab Kämmerer Christian Hechtl weiterhin die örtliche Prüfung der Jahresrechnung der Spitalstiftung für das Jahr 2015 bekannt. Aus der "Nichtöffentlichen" berichtete Verwaltungsleiter Bernhard Baumer, dass die Schreinerei Lippert mit den Möbeln für das Bürgermeisterzimmer beauftragt wurde. Das Ingenieurbüro Völker & Partner aus Weißenburg plant die Bahnhofstraße. Dieser Straßenzug ist der nächste im Ausbau- und Sanierungsplan der Stadt. Zwei Bauanträge lagen auf dem Tisch: "Am Hahnenkreuz" entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus. Die Firma Paulus Verwaltungs GmbH errichtet eine Leichtbauhalle im Gewerbegebiet "Am Kalvarienberg". Das Gebäude rückt im Grundstück nach vorne.

"Tiefergehend prüfen"

Dann zum Süd-Ost-Link: Der Bürgermeister informierte über ein Gespräch mit MdB Karl Holmeier und einem Vertreter der Firma Tennet. Dabei konnten Tischler und sein Trausnitzer Bürgermeisterkollege ihre Bedenken gegen die sogenannte Vorschlagstrasse vorbringen. Bei diesem Gespräch sei zugesichert worden, die Anliegen "tiefergehend zu prüfen." Darüber hinaus verdeutlichte Tennet, dass beide möglichen Trassenvarianten gleichwertig untersucht würden. Die Benennung einer Vorschlagstrasse bedeute keine Vorentscheidung. Abschließend sei vereinbart worden, mit weiteren Vertretern des Unternehmens eine Ortseinsicht vorzunehmen. Der "Wenzel" zwischen Wernberg und Pfreimd wurde daraufhin in Augenschein genommen und die Problematik erläutert.

Neuer Ansprechpartner

Die Caritas hat die Asylberatung in der Gemeinschaftsunterkunft in Pfreimd aufgegeben. Diese Aufgabe hat laut Bürgermeister nun das Landratsamt übernommen. Jeweils mittwochs von 9 bis 12 Uhr ist ein Anprechpartner vor Ort. Die Beratungsstunden im Rathaus entfallen. Installiert sind die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Kläranlage und eine Ladestation für E-Bikes an der Einmündung der Bürgermeister-Reichl-Straße in den Marktplatz.

Stadtrat Norbert Wagner interessierte, warum der Flohmarkt bei der Kirchweih in den Schlosshof verlegt wurde. Aus Sicherheitsgründen, so Tischler mit Blick auf den Zeltbetrieb am Großparkplatz. Das nächste Mal müsse dies besser kommuniziert werden, da Anlieger über Verkehrsprobleme klagten, so Wagner.

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