Faschingszüge im Landkreis Schwandorf
Bonbonregen in den Gemeinden

Mit Hexe und Hexenhaus wollen die Feuerwehrmänner aus dem kleinen Ort Iffelsdorf punkten, die sich am Faschingsdienstag mit ihrem Motivwagen am Gaudiwurm in Pfreimd beteiligen. Bild: exb
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Pfreimd
05.02.2018
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Einen großen Schatz nicht nur für die U-10-Generation hortet derzeit ein 42-jähriger Faschingsbegeisterter aus Pfreimd. Doch schon bald will er sich von Bonbons, Popcorn und Chips trennen. Wer etwas abbekommen möchte: Die Schatztruhe öffnet sich genau in einer Woche. Auch für die Großen.

"Herr der Süßigkeiten" ist Mirko Hägler, Herz und Hirn hinter dem Pfreimder Gaudiwurm. Leute wie ihn und seinen Vater Josef braucht es, damit im Faschingsendspurt etwas auf die Beine gestellt wird, das die Menschen aus der ganzen Region in die kleine Stadt zieht.

Ähnliche Tatkraft findet sich in Nittenau, Fischbach, Stulln, Steinberg, Dietldorf und Gleiritsch - alles Faschingshochburgen. Wer heuer auch auf Schwandorf gehofft hatte, wird allerdings enttäuscht. Die dortige Lindania wechselt sich beim Ausrichten des Gaudiwurms nämlich jährlich mit der Steinberger Seelania ab. Und die sind heuer dran.

"Das wird unser 23. Faschingszug", rechnet Mirko Hägler kurz nach, wenn er über den kommenden Dienstag spricht. Gut 30 Motivwagen werden wieder erwartet - von altgedienten Faschingsrecken wie den BMW-Motorradfreunden aus Stein, die wie mache andere Gruppe schon beim ersten Umzug dabei waren, bis hin zur Landjugend aus Niedermurach, die zu ersten Mal beim Stelldichein in Pfreimd mitmacht. Kommen wird auch die rührige Faschingsgesellschaft aus Stulln, die zwei Tage vorher ihren eigenen Umzug stemmt, sich aber die Pfreimder Sause zum Ausklang der Fünften Jahrezeit nicht entgehen lässt.

Gebastelt wird in den nächsten Tagen in vielen Scheunen und Garagen, um die Motivwagen auf Vordermann zu bringen. Recht weit ist man schon bei der Feuerwehr Iffelsdorf. Dort nimmt das Hexenhaus samt Bewohnerin deutlich Form an.

Ist alles fertig, kommt Mirko Hägler noch einmal ins Spiel. Auch die Iffelsdorfer erhalten einen Teil seines Süßwarenschatzes zum großzügigen Verteilen an die jungen und nicht ganz so jungen Zuschauer am Straßenrand.

Faschingszüge: Von Samstag bis DienstagDen ersten Gaudiwurm im Landkreis setzt die Seelania Steinberg in Bewegung. Der Startschuss fällt am Samstag, 10. Februar, um 14 Uhr.

Ebenfalls um 14 Uhr schickt am nächsten Samstag die Vereinsgemeinschaft Gleiritsch ihren Faschingszug durchs Dorf.

Am Faschingssonntag ab 14 Uhr geht es in Dietldorf rund, wo mehrere tausend Menschen mit lauten "Diti-Diti"-Rufen beim Gaudiwurm für Stimmung sorgen werden.

In Stulln geht es am Sonntag, 11. Februar, hoch her: Um 14 Uhr macht sich hier der Gaudiwurm auf den Weg, und der Ort verwandelt sich bis spät in die Nacht in eine Partymeile.

Am Sonntag, 11. Februar, zieht ab 14 Uhr die Faschingsgesellschaft Allotria durch die Straßen der Stadt Nittenau .

Am Faschingsdienstag sind die Narren ab 13 Uhr in Pfreimd auf den Beinen und machen den Ort einige Stunden lang unsicher - und bieten dazu viel Musik.

Am Dienstag, 13. Februar, können Faschingsfreunde zum Endspurt auch den Faschingszug der "Rummlfelser" besuchen. Sie machen sich ab 14.30 Uhr auf ihren Weg durch Fischbach .
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