20.12.2017 - 16:58 Uhr
PfreimdOberpfalz

Jahresabschlussappell des Panzerbataillons 104 in der Oberpfalzkaserne: Ein Kernauftrag in Litauen

"Das Jahr hat uns einiges abverlangt", fasst Kommandeur Stefan Reiße beim Jahresabschlussappell des Panzerbataillons 104 in der Oberpfalzkaserne zusammen. Weitere Herausforderungen warten: Eine Panzerkompanie wird zusammen mit einem Großteil des Stabes sowie multinationalen Partnern mit Beginn 2019 für sechs Monate in Litauen stationiert.

Das Panzerbataillon 104 trat in der Oberpfalzkaserne zum Jahresabschlussappell an. Dabei gab der Kommandeur einen Ausblick auf künftige Aufgaben.
von Externer BeitragProfil

Oberstleutnant Stefan Reiße verwies in seinem Jahresrückblick exemplarisch auf den kürzlich zu Ende gegangenen Truppenübungsplatzaufenthalt in Grafenwöhr. Bereits im Januar 2017 war ein Panzerzug des Bataillons an der multinationalen Battle Group "Enhanced Forward Presence" beteiligt. Gefolgt von zahlreichen Einzelabstellungen in verschiedene Einsatzländer, stellte dies eine der vielen Verpflichtungen des Panzerbataillons 104 im Jahre 2017 dar. "Bislang sind alle Soldaten dieses Bataillons körperlich gesund aus den Einsätzen zurückgekehrt. Hierüber bin ich sehr froh und wünsche mir, dass dies auch unverändert so bleibt", so der Kommandeur. Zudem stehen weiterhin über 90 Pfreimder Soldaten ausgebildet für einen möglichen Einsatz im Kosovo (die sogenannte Operational Reserve Force) für die erste Jahreshälfte 2018 weiter in Bereitschaft.

Ein Kernauftrag

Der Kommandeur nutzte den Appell zudem für Auszeichnungen und sprach mehrere Beförderungen aus. Auch lobte er die sehr gute Arbeit in Materialerhaltung sowie das Personalmanagement. Die größte Herausforderung seit Jahren stellt der Auftrag zur Aufstellung, Ausbildung und Führung der NATO Enhanced Forward Presence Battle Group 2019 in Litauen dar. "Ausgangspunkt für alle weitere Planung ist dieser Kernauftrag", so Reiße. Eine Panzerkompanie wird zusammen mit einem Großteil des Stabes sowie multinationalen Partnern mit Beginn 2019 für sechs Monate in Litauen stationiert. Daneben hat das Bataillon weitere Großvorhaben wie die Unterstützung der Strong European Tank Challenge (multinationale Panzerübung in Grafenwöhr) sicherzustellen.

"Vollprofi" verabschiedet

Mit dem Appell verbunden war ebenfalls die Verabschiedung von Oberstabsfeldwebel Achim Weiß in den Ruhestand. Der Kommandeur beschrieb den Truppenversorgungsbearbeiter des Panzerbataillons 104 als Vollprofi und brachte in seiner Rede seine Wertschätzung zum Ausdruck. Sein Nachfolger ist Oberstabsfeldwebel Karsten Hecht vom Gebirgsjägerbataillon 232 (Bischofswiesen).

Der Kommandeur geht "mit einem guten Gefühl" aus dem alten Jahr und möchte das neue Jahr zusammen mit allen Angehörigen des Panzerbataillon 104 optimistisch beginnen. "Ich bin stolz auf unseren Verband und Sie alle!", so Reiße.

 

 

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