03.01.2018 - 20:00 Uhr
PfreimdOberpfalz

Neujahrsempfang im Bürgersaal Viel bewegt in zwölf Monaten

Der Blick zurück auf das alte Jahr mit einer erfolgreichen Bilanz sowie die Vorausschau auf die kommenden Monate prägt die Ansprachen im Pfreimder Bürgersaal. Alle Redner sind sich einig: In der Stadt hat sich viel getan.

Die Grußwortredner stießen beim Empfang von Stadt und Kirchengemeinden auf das neue Jahr an. Bild: hm
von Alfred HammerProfil

Zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt und beider Kirchengemeinden hatten sich wieder zahlreiche Gäste aus Politik, Vereinen, Wirtschaft, Behörden und Kirchen eingefunden, um die Neujahrswünsche auszutauschen und mit den Gästen des Empfangs ins Gespräch zu kommen.

Bürgermeister Richard Tischler zog zunächst eine positive Bilanz für das vergangene Jahr, in dem die Stadt über drei Millionen Euro ausgegeben habe, um Pfreimd attraktiv und lebenswert zu gestalten. Nach einer Aufzählung der vielen Maßnahmen und Projekte resümierte Tischler, dass das alte Jahr viele Herausforderungen gebracht habe, die gut gemeistert wurden. "Pfreimd steht gut da", so der Bürgermeister, der die parteiübergreifende, sachliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Stadtrat lobte.

Sein Dank galt den Mitarbeitern im Rathaus und den städtischen Einrichtungen, den Vereinen und Organisationen, den Kirchengemeinden, der Bundeswehr, Wirtschaft, Handwerk und Geschäftswelt. Tischler beleuchtete auch die aktuelle Diskussion um das Thema "Straßenausbau-Beitragssatzung" im Zusammenhang mit der Erhebung von Anliegerbeiträgen bei Straßenerneuerungsmaßnahmen.

Große Aufgabe

Als große gesamtgesellschaftliche Aufgabe sah er die Integration der ausländischen Mitbürger an. "Im Kindergarten werden mittlerweile neun verschiedene Sprachen gesprochen", verdeutlichte Richard Tischler und bat alle, mit beizutragen, dass auch die Mitbürger aus anderen Ländern schnell zu Pfreimdern werden können. Im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen rief der Bürgermeister dazu auf, sich nicht nur an den Wahlen zu beteiligen, sondern sich auch als Kandidat zur Verfügung zu stellen.

Ihre Grüße zum neuen Jahr überbrachten dann Landrat Thomas Ebeling und Joachim Markert aus der Partnerstadt Grünsfeld. Ebeling beglückwünschte die Stadt Pfreimd zur erfolgreichen kommunalpolitischen Arbeit und dankte vor allem jenen, die sich im Ehrenamt engagieren. Joachim Markert erinnerte an die gemeinsame Radtour der Bürgermeister zusammen mit Altbürgermeister Arnold Kimmerl von der Oberpfalz ins liebliche Taubertal.

Gute Zusammenarbeit

Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt stellte Oberstleutnant Stefan Reiße heraus. Im Blick auf einen Zwischenfall im militärischen Sicherheitsbereich der Oberpfalzkaserne bat er darum, die Betretungsverbote einzuhalten. Das vergangene Jahr war von zahlreichen Auslandseinsätzen geprägt. Dies gelte auch für das Jahr 2019, in dem sich zwei Drittel der Pfreimder Soldaten im Einsatz in Litauen befinden werden. Pfarrerin Irene Friedrich erinnerte an das Reformationsjubiläum und den beeindruckenden Gottesdienst zu diesem Anlass. Ihren Dank sprach sie aus für die freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Stadt und der katholischen Pfarrei. Die katholische Kirche stelle das ganze Jahr unter die Fürbitte und den Schutz Mariens, betonte Stadtpfarrer Pater Georg Parampilthadathil. Er erinnerte mit dem Weggang von Kaplan Pater Thomas und Pastoralreferent Christian Irlbacher an personelle Veränderungen in der Pfarrei. Die Tür des Miteinanders mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde stand weit offen.

Im Februar seien alle Pfarrangehörigen zur Pfarrgemeinderatswahl aufgerufen, die Wahl der Kirchenverwaltung ist im November. "Die Tür zur Zukunft unserer Stadt wird von uns gemeinsam aufgemacht." Jeder habe seinen ganz wichtigen Platz in unserer Stadt und Kirchengemeinde. Für den vergangenen und zukünftigen Einsatz sagte Pater Georg allen ein großes "Vergelt's Gott".

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