Verbrauchsgebühren steigen um sieben Prozent
Wasser wird teuerer

Vermischtes
Pfreimd
06.04.2018
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Der Unterhalt des Leitungsnetzes kostet. Um das entstandene Defizit aufzufangen, werden ab 1. Mai die Wassergebühren erhöht.

Die Verbrauchsgebühr steigt von 1,70 auf 1,82 Euro netto. Das entspricht einem Anstieg von rund sieben Prozent.

Verwaltungsamtmann Alfred Hammer erläuterte den Stadträten in der letzten Sitzung die Situation. Die letzte Gebührenkalkulation liegt drei Jahre zurück. Im Jahr 2015 wurde der Preis von 1,25 auf 1,70 Euro netto angehoben. Nachdem der dreijährige Bemessungszeitraum abgelaufen ist, wurde nun in einer Nachkalkulation überprüft, inwieweit die prognostizierte Kosten- und Einnahmeentwicklung tatsächlich eingetreten ist. Über- oder Unterdeckungen müssen dann in der nächsten Kalkulationsspanne ausgeglichen werden. Sie erstreckt sich statt auf drei künftig auf vier Jahre: von 2018 bis 2022. Das entstandene Defizit bezifferte Alfred Hammer auf 153 285 Euro. Die Mehrkosten sind durch Unterhaltsmaßnahmen im Netz entstanden. Zahlreiche Rohrbrüche mussten durch Firmen und den städtischen Bauhof behoben werden. Hinzu kam die Sanierung der Leitung in der Brunner-Bey-Straße. Ein neuer Wasserwart wurde eingestellt, auch die Energiekosten stiegen. Aufgrund all dieser Faktoren ergibt sich ein neuer Wasserpreis von 1,70 Euro netto auf 1,83 netto (brutto 1,95 Euro).

Die Mehrheit des Stadtrates sprach sich für die von der Verwaltung vorgeschlagene Gebührenerhöhung aus.
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